Peter Stetzis von Merl (Merle) bekundet: Gerlach von Trarbach (Tranre-), Nikolaus von Kellenbach und andere ehrbare Leute haben vor Zeiten eine Abrede zwischen ihm und Jakob gen. Mont von Schwollen (Swallen) getroffen wegen der Erbgüter und -gülten zu Kirrweiler (Kirwiler) und anderswo, die beiden von Arnold von Niederau (Nydernahen) anerstorben sind und zu denen Jakob und Peter geboren sind, Peter aber näher. Beide sollen die Güter an sich gewinnen, keiner sie ohne Zustimmung des anderen verkaufen. Seine Herren und andere Notwendigkeiten haben Peter jetzt dazu gebracht, daß er seinen Anteil an den Gütern zu Kirrweiler (Kirwilr) ohne Wissen und Zustimmung Jakobs auf seine Lebtage an Wilhelm von Simmern (Symern) verkauft hat. Darin hat er Unrecht getan, auch wenn er keine Rechte Jakobs verkauft hat. Er siegelt (1) und bittet (2) Nikolaus von Kellenbach und (3) Johann Haller von Esch (Essche) um Mitbesiegelung. Diese kündigen ihre Siegel an.
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Peter Stetzis von Merl (Merle) bekundet: Gerlach von Trarbach (Tranre-), Nikolaus von Kellenbach und andere ehrbare Leute haben vor Zeiten eine Abrede zwischen ihm und Jakob gen. Mont von Schwollen (Swallen) getroffen wegen der Erbgüter und -gülten zu Kirrweiler (Kirwiler) und anderswo, die beiden von Arnold von Niederau (Nydernahen) anerstorben sind und zu denen Jakob und Peter geboren sind, Peter aber näher. Beide sollen die Güter an sich gewinnen, keiner sie ohne Zustimmung des anderen verkaufen. Seine Herren und andere Notwendigkeiten haben Peter jetzt dazu gebracht, daß er seinen Anteil an den Gütern zu Kirrweiler (Kirwilr) ohne Wissen und Zustimmung Jakobs auf seine Lebtage an Wilhelm von Simmern (Symern) verkauft hat. Darin hat er Unrecht getan, auch wenn er keine Rechte Jakobs verkauft hat. Er siegelt (1) und bittet (2) Nikolaus von Kellenbach und (3) Johann Haller von Esch (Essche) um Mitbesiegelung. Diese kündigen ihre Siegel an.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 628
Rheinpfälzer U Nr. 2901
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1378 Mai 3
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 628. Siegel angeh. 1 und 3 ab. 2) hbraun, rund, 1,9 cm DM, l. besch. Im Siegelfeld gelehnter Wappenschild (geteilt, oben Löwe, unten leer) mit Helm. U.: S.NI(COLAI).DE.KELL-INBACH. Abschr.: KA 67/1354 fol. 439. M 383/12 fol. 238. M 387/20.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Datum a. d. 1378 feria secunda post dominicam Misericordia domini."
Originaldatierung: "Datum a. d. 1378 feria secunda post dominicam Misericordia domini."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 628. Siegel angeh. 1 und 3 ab. 2) hbraun, rund, 1,9 cm DM, l. besch. Im Siegelfeld gelehnter Wappenschild (geteilt, oben Löwe, unten leer) mit Helm. U.: S.NI(COLAI).DE.KELL-INBACH. Abschr.: KA 67/1354 fol. 439. M 383/12 fol. 238. M 387/20.
Originaldatierung: "Datum a. d. 1378 feria secunda post dominicam Misericordia domini."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 628. Siegel angeh. 1 und 3 ab. 2) hbraun, rund, 1,9 cm DM, l. besch. Im Siegelfeld gelehnter Wappenschild (geteilt, oben Löwe, unten leer) mit Helm. U.: S.NI(COLAI).DE.KELL-INBACH. Abschr.: KA 67/1354 fol. 439. M 383/12 fol. 238. M 387/20.
Vgl. Nr. 1801.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ