Papst Alexander VI. gewährt dem Sigismund Kreutzer, Kleriker aus der Diözese Würzburg, nachdem dieser die Ewigvikarie St. Rupert in Regensburg in die Hände des Papstes resigniert hatte, eine jährliche Pensionszahlung von 70 fl. rhein., fällig jeweils am 24. Juni, die durch Erasmus, Abt von St. Emmeram, aus den Einkünften der mittlerweile dem Kloster St. Emmeram vollständig inkorporierten Ewigvikarie zu bezahlen sind.
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Papst Alexander VI. gewährt dem Sigismund Kreutzer, Kleriker aus der Diözese Würzburg, nachdem dieser die Ewigvikarie St. Rupert in Regensburg in die Hände des Papstes resigniert hatte, eine jährliche Pensionszahlung von 70 fl. rhein., fällig jeweils am 24. Juni, die durch Erasmus, Abt von St. Emmeram, aus den Einkünften der mittlerweile dem Kloster St. Emmeram vollständig inkorporierten Ewigvikarie zu bezahlen sind.
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 2498/a
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1500 Mai 23
Hinweis: als Insert enthalten in der Urkunde vom 15. Juni 1500 (siehe Nr. 2501)
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Urkunden
lat
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Rom
Originaldatierung: anno ... millesimoquingentesimo decimo kalendas iunii
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1500
Monat: 5
Tag: 23
Ausstellungsort: Rom
Originaldatierung: anno ... millesimoquingentesimo decimo kalendas iunii
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1500
Monat: 5
Tag: 23
Münzer: Erasmus I., Abt von St. Emmeram
Kreutzer: Sigismund, Lic. decr.
Alexander VI., Papst
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Erasmus I. Münzer
Regensburg (krfr.St.), Pfarrei St. Rupert (Pfarrkirche von Sankt Emmeram)
Rom (I)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ