Personengeschichtliche Sammlung (Oldenburg) (Bestand)
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NLA OL, Slg 50
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Karten und Sammlungen >> 4.2 Sammlungen
1540-1890
Enthält: Die Grafen von Oldenburg, Stammtafeln und Quellenauszüge 1600-1909 (15); (Groß-)herzogliches Haus Oldenburg mit seinen Einzelpersonen 1809-1955 (27); Herrschaft Jever und die oldenburgisch-russische Linie 1680-1850 (3); Herrschaft Varel, Grafen von Aldenburg und Bentinck 1774 (1); Angekaufte Autographen 1666-1953 (1); andere oldenburgische und norddeutsche Linien 1700-1946 (8).
Beschreibung: Slg 50 Personengeschichtliche Sammlung (Oldenburg)
Zeit: 1600-1955
Bestandsgeschichte: Der archivische Sammelbestand enthielt früher die alphabetisch sortierte Autographensammlung (Best. 281); sie wurde nach dem Herkunftsprinzip dem Nachlass Erw 70 der Familie von Beaulieu-Marconnay in Oldenburg zugelegt.
Ebenfalls ausgegliedert wurde der Best. 283 (Adelsgeschichtliche Sammlung), da er ganz überwiegend Urkunden und Urkundenabschriften enthält (jetzt Best. 3). Die Sammlung war von dem Archivar Dr. Georg Sello zumeist aus Best. 20 und einer aufgelösten Abteilung Privaturkunden gebildet worden und wurde in die Urkundenabteilung zurückgelegt.
Zum Sammelbestand Slg 50 gehört also nur noch die Fürstengeschichtliche Sammlung (Collectanea ducalia, Best. 284), die vor allem Handschriften, Stammtafeln, Einzelbriefe, Zeitungsausschnitte, Abschriften enthält. Dazu kommen Autographen, die nach dem Zweiten Weltkrieg angekauft wurden. Diese Sammlung besteht vor allem aus Druckstücken zu Tauf- und Hochzeitsfeierlichkeiten wie auch Trauerveranstaltungen, die das Haus Oldenburg mit seinen Nebenlinien betreffen. Zu den Fürstenwappen siehe Slg 200 (Kleine Sammlungen).
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Slg 50 Personengeschichtliche Sammlung (Oldenburg)
Zeit: 1600-1955
Bestandsgeschichte: Der archivische Sammelbestand enthielt früher die alphabetisch sortierte Autographensammlung (Best. 281); sie wurde nach dem Herkunftsprinzip dem Nachlass Erw 70 der Familie von Beaulieu-Marconnay in Oldenburg zugelegt.
Ebenfalls ausgegliedert wurde der Best. 283 (Adelsgeschichtliche Sammlung), da er ganz überwiegend Urkunden und Urkundenabschriften enthält (jetzt Best. 3). Die Sammlung war von dem Archivar Dr. Georg Sello zumeist aus Best. 20 und einer aufgelösten Abteilung Privaturkunden gebildet worden und wurde in die Urkundenabteilung zurückgelegt.
Zum Sammelbestand Slg 50 gehört also nur noch die Fürstengeschichtliche Sammlung (Collectanea ducalia, Best. 284), die vor allem Handschriften, Stammtafeln, Einzelbriefe, Zeitungsausschnitte, Abschriften enthält. Dazu kommen Autographen, die nach dem Zweiten Weltkrieg angekauft wurden. Diese Sammlung besteht vor allem aus Druckstücken zu Tauf- und Hochzeitsfeierlichkeiten wie auch Trauerveranstaltungen, die das Haus Oldenburg mit seinen Nebenlinien betreffen. Zu den Fürstenwappen siehe Slg 200 (Kleine Sammlungen).
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
0,6; 55 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Gustav Rüthning, Oldenburgische Geschichte, 2 Bde., Bremen 1911; Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg, hg. von Hans Friedl (u.a.), Oldenburg 1992; Albrecht Eckhardt/Heinrich Schmidt (Hg.), Geschichte des Landes Oldenburg. Ein Handbuch, 4. Aufl., Oldenburg 1993; Margarethe Pauly, Stammtafeln der Großherzöge von Oldenburg und verwandter Fürstenhäuser in Europa, Oldenburg 2004; Gerd Steinwascher, Die Oldenburger. Die Geschichte einer europäischen Dynastie, Stuttgart 2011.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ