Johan, Herzog von Cleve und Graf von der Marck, erklärt, daß ihm Herman van Dungelen, sein Amtmann zu Altena, in der Geldernschen und in der Utrechter Fehde an Sold 329 Goldgulden 20 1/2 Stüver vorgestreckt habe, daß er Herman "van gehalde tymeringhe perde schaden" 100 Goldgulden schuldet, daß Herman für ihn an Wolter van den Loe 36 Goldgulden und an Wessell Castorp 12 Gulden 26 Stüver bezahlt habe, also zusammen 477 Goldgulden 6 Stüver (?); der Herzog verspricht die Zahlung innerhalb eines Jahres oder sonst Verzinsung mit 23 1/2 Goldgulden aus den Ämtern Altena und Yserenborch zur Wiederlöse.
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Johan, Herzog von Cleve und Graf von der Marck, erklärt, daß ihm Herman van Dungelen, sein Amtmann zu Altena, in der Geldernschen und in der Utrechter Fehde an Sold 329 Goldgulden 20 1/2 Stüver vorgestreckt habe, daß er Herman "van gehalde tymeringhe perde schaden" 100 Goldgulden schuldet, daß Herman für ihn an Wolter van den Loe 36 Goldgulden und an Wessell Castorp 12 Gulden 26 Stüver bezahlt habe, also zusammen 477 Goldgulden 6 Stüver (?); der Herzog verspricht die Zahlung innerhalb eines Jahres oder sonst Verzinsung mit 23 1/2 Goldgulden aus den Ämtern Altena und Yserenborch zur Wiederlöse.
U 194u, 846
U 194u Gesamtarchiv von Romberg - Urkunden
Gesamtarchiv von Romberg - Urkunden >> 4. 1476 bis 1500
1499 Oktober 25
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg / Urkunden (Bestand)
- 4. 1476 bis 1500 (Gliederung)