Die Exspektanz auf einige Lehen und Güter zu Schrecksbach [Gem., Schwalm-Eder-Kr.], nämlich: 1.) die Hälfte des Zehnts, dessen andere Hälfte die v...
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Urk. 14, 6488
A I u, von Helmschwerd sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Helmschwerd, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Heb-Hen >> Helmschwerd, von
1831 Oktober 04
Lehnsexspektanz
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Exspektanz auf einige Lehen und Güter zu Schrecksbach [Gem., Schwalm-Eder-Kr.], nämlich: 1.) die Hälfte des Zehnts, dessen andere Hälfte die von Schwertzell besitzen; 2.) der kleine Zehnt vor Schrecksbach; 3.) anstatt des im Lehnsbrief genannten Grebenguts, des Herzberger Guts und des Stubenraucher Freihofs zu Schrecksbach nunmehr das Burggut mit seinem alten Burgsitz sowie zwei Nebenhäusern, zwei Scheunen und Ställen; 3.) eine Hofstätte im Schloss zu Holzheim [Ortsteil der Gem. Haunetal, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], das heißt in dem dortigen adeligen, freien Gut; 4.) die Kirchlehen zu Kruspis [Ortsteil der Gem. Haunetal, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und andere Güter, nunmehr aber Geld- und Fruchtgefälle zu Schenklengsfeld [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg], (Niedernweißer) [= Unterweisenborn, Ortsteil der Gem. Schenklengsfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg?], Wehrshausen [Ortsteil der Gem. Schenklengsfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Motzfeld [Ortsteil der Gem. Friedewald, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Hilmes [Ortsteil der Gem. Schenklengsfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Oberlengsfeld [Ortsteil der Gem. Schenklengsfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Wüstfeld [Ortsteil der Gem. Schenklengsfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], Hersfeld [heute Bad Hersfeld, Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und Heenes [Stadtteil von Bad Hersfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]. Die Lehen hatten ehemals die von Hattenbach und die von Holzheim inne, danach die von Romrod. Zuletzt waren die Brüder Karl Friedrich Wilhelm Christian und Karl Wilhelm von Romrod 1822 belehnt worden. Burkhard Wilhelm von Helmschwerd, Major und Flügeladjutant des Kurprinzen und Mitregenten, ist bereits 1830 XI 27 eine Lehnsexspektanz erteilt worden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burkhard Wilhelm von Helmschwerd, Major und Flügeladjutant des Kurprinzen und Mitregenten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burkhard Wilhelm von Helmschwerd, Major und Flügeladjutant des Kurprinzen und Mitregenten
Belehnte/r: Burkhard Wilhelm von Helmschwerd, Major und Flügeladjutant des Kurprinzen und Mitregenten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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