Der Knappe Hartwig Hummersbüttel vergleicht sich mit seinem Verwandten Marquard von Buchwaldt über sein väterliches Erbe, das Gut Borstel, und verzichtet für sich und seine Erben auf alle Ansprüche auf das Gut für eine Leibrente von 10 rheinischen Gulden jährlich und einem Fohlen alle 3-4 Jahre und für einen freundlichen Empfang, wenn er auf das Gut kommt. d.d. 1517, amme daghe Processi et Martiniani martyrum.
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Der Knappe Hartwig Hummersbüttel vergleicht sich mit seinem Verwandten Marquard von Buchwaldt über sein väterliches Erbe, das Gut Borstel, und verzichtet für sich und seine Erben auf alle Ansprüche auf das Gut für eine Leibrente von 10 rheinischen Gulden jährlich und einem Fohlen alle 3-4 Jahre und für einen freundlichen Empfang, wenn er auf das Gut kommt. d.d. 1517, amme daghe Processi et Martiniani martyrum.
LASH, Urk.-Abt. 127.29 Nr. 2
Urk.-Abt. 127.29 Itzehoer Güterdistrikt: Güter Jersbek und Stegen
Urk.-Abt. 127.29 Itzehoer Güterdistrikt: Güter Jersbek und Stegen >> 1 Urkunden
1517
Enthält: Ausfertigung, Pergament, Siegel des Ausstellers und des Detlev Sehestedts und des Hartwig Mystorp, Propst zu Preetz
Verzeichnung
1517 Juli 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ