Debatte um Grundlagen der Verwaltungsreform
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D701003/602
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1970 >> Juni
20. Juni 1970
(O-Ton) Rolf Krause, MdL, NPD, Offenburg: Der NPD ging es 1969 um zügige Verwirklichung der Verwaltungsreform / Die Grippewelle wirkte nicht bis in den Juni 1970 / Warum wurde der Beschluss des Landtags nicht ausgeführt? / (1'21)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Erst in die Entscheidungsphase, wenn Gutachten der Sachverständigenkommissionen vorliegen und geprüft sind / Gute Reform, nicht unter Zeitdruck und nicht durch endlose Debatten zerredet / Erwartet für Entscheidung wesentliche Diskussionsbeiträge im Laufe des Sommers / (1'27)
(O-Ton) Karl Schiess, MdL, CDU, Überlingen: Bei beunruhigter Bevölkerung keine Grundsatzdebatten / Zukünftig konkrete Diskussionen / In der Phase der Anhörung: Funktion von Denkmodellen oft mißverstanden / (2'13)
(O-Ton) Günter Erlewein, MdL, SPD, Heilbronn-Stadt: Im Lande Bereitschaft zur Reform / Ziele: Leistungssteigerung und Demokratisierung der Verwaltung, alle Ebenen erfassen, Reformen in dieser Legislaturperiode, Abgrenzung der Landkreise nach raumordnerischen und sozioökonomischen Gesichtspunkten / Vorrangiges Ziel der Funktionalreform / (2'03)
(O-Ton) Hermann Müller, Dr., Sprecher der FDP-Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag: Hochachtung vor badischer Bevölkerung, dass sie trotz dem Denkmodell der Regierung sich zum Lande Baden-Württemberg bekannt hat / Das darf kein Freibrief für das Modell sein: vielmehr alles besonders sorgfältig prüfen / (2'09)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Ministerpräsident von Baden-Württemberg: Erst in die Entscheidungsphase, wenn Gutachten der Sachverständigenkommissionen vorliegen und geprüft sind / Gute Reform, nicht unter Zeitdruck und nicht durch endlose Debatten zerredet / Erwartet für Entscheidung wesentliche Diskussionsbeiträge im Laufe des Sommers / (1'27)
(O-Ton) Karl Schiess, MdL, CDU, Überlingen: Bei beunruhigter Bevölkerung keine Grundsatzdebatten / Zukünftig konkrete Diskussionen / In der Phase der Anhörung: Funktion von Denkmodellen oft mißverstanden / (2'13)
(O-Ton) Günter Erlewein, MdL, SPD, Heilbronn-Stadt: Im Lande Bereitschaft zur Reform / Ziele: Leistungssteigerung und Demokratisierung der Verwaltung, alle Ebenen erfassen, Reformen in dieser Legislaturperiode, Abgrenzung der Landkreise nach raumordnerischen und sozioökonomischen Gesichtspunkten / Vorrangiges Ziel der Funktionalreform / (2'03)
(O-Ton) Hermann Müller, Dr., Sprecher der FDP-Fraktion im Baden-Württembergischen Landtag: Hochachtung vor badischer Bevölkerung, dass sie trotz dem Denkmodell der Regierung sich zum Lande Baden-Württemberg bekannt hat / Das darf kein Freibrief für das Modell sein: vielmehr alles besonders sorgfältig prüfen / (2'09)
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landesregierung
Baden-Württemberg; Südweststaat: Badenfrage
Reform
Siebziger Jahre
Verwaltung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ