DSHI 100 Bassi, Heinz (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
Bestandsbeschreibung:
Bassi, Heinz v.
16.05.1919-04.02.2003
Schiffahrthistoriker
Bestandsbildner: geb. in Riga, Fregattenkapitän a. D., Leiter der Historischen Sammlung der Marineschule der Bundeswehr in Flensburg-Mürwik, Erforscher der Schifffahrtsgeschichte Lettlands.
1939 umgesiedelt in das bereits durch das Deutsche Reich besetzte und in Litzmannstadt umbenannte Lodz/Łódź. 1940-1945 Dienst in der Marine im Rang eines Leutnants zur See. 1945-47 Dienst bei der German Minesweeping Administration in Dänemark unter britischem Kommando. 1956-75 Dienst in der Bundesmarine, u. a. als Kommandant der "Rigel" und ab 1963 als Korvettenkapitän auf der "Gorch Fock". Dozent für Kriegsgeschichte an der Marine-Offiziersschule in Flensburg (bis 1975), zugleich verantwortlich für die marinegeschichtliche Sammlung.
Seit 1974 baute er in privater Initiative eine Sammlung auf, die Materialien über das Schicksal der Handelsflotte Lettlands in der Zeit zwischen 1918 und 1940 enthält.
Bassi, Heinz v.
16.05.1919-04.02.2003
Schiffahrthistoriker
Bestandsbildner: geb. in Riga, Fregattenkapitän a. D., Leiter der Historischen Sammlung der Marineschule der Bundeswehr in Flensburg-Mürwik, Erforscher der Schifffahrtsgeschichte Lettlands.
1939 umgesiedelt in das bereits durch das Deutsche Reich besetzte und in Litzmannstadt umbenannte Lodz/Łódź. 1940-1945 Dienst in der Marine im Rang eines Leutnants zur See. 1945-47 Dienst bei der German Minesweeping Administration in Dänemark unter britischem Kommando. 1956-75 Dienst in der Bundesmarine, u. a. als Kommandant der "Rigel" und ab 1963 als Korvettenkapitän auf der "Gorch Fock". Dozent für Kriegsgeschichte an der Marine-Offiziersschule in Flensburg (bis 1975), zugleich verantwortlich für die marinegeschichtliche Sammlung.
Seit 1974 baute er in privater Initiative eine Sammlung auf, die Materialien über das Schicksal der Handelsflotte Lettlands in der Zeit zwischen 1918 und 1940 enthält.
Bassi, Heinz v.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ