Schichtungsvertrag und spätere Erbteilung Jocheimb
Vollständigen Titel anzeigen
B-Vormund, 390
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1766 - 1795
Enthält: I. Schichtungsvertrag vom 9.5.1766. Adam Jocheimb auf dem Krummen Timpen schichtet mit seinen Kindern Johan Henrich (5 ½ Jahre) und Anna Margarete (6 Wochen alt) aus seiner Ehe mit der verstorbenen Anna Elisabeth Schmitz. Vormünder sind Kramer Bernard Josef Wagener und Ditherich Herman Lippe. Zeugen: Bäcker Anton Keller und Schneider Friedrich Vorräder. Notar: Johan Mauriz [Mauritz] Vercrücen (Verkrüzen). Der Sohn ist 1782 als münsterscher Artillerist desertiert; sein Vermögen wird vom Stadtrichter beschlagnahmt. Die Tochter heiratet den Bernd Hinrich Gosepohl. II. Aus der zweiten Ehe des Jocheimb mit Maria Anna Schmedding stammen vier Söhne, a) Bernard, Feldscher in Coesfeld in hessischen Diensten, b) Franz, Schuhmachergeselle, c) Friedrich, Perückenmacher in Rudolfstadt (Rudolstadt?), d) Karl, Perückenmacher in Osnabrück. Diese teilen sich 1795 den väterlichen Nachlass.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ