Protokollbuch über Vorträge und Befehle mit Zusammenfassungen eingegangener Meldungen und daraufhin erteilten Befehlen
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11269 Hauptzeughaus, Nr. Loc. 14584/08 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
11269 Hauptzeughaus
11269 Hauptzeughaus >> 01. Organisation, Gesetzgebung, Personal >> 01.02. Mandate, Befehle, Rapports, Korrespondenz >> 01.02.03. Vorträge, Rapporte
1742
Enthält u. a.: Anstellung des Plattners Johann Michael Pazer.- Ankauf, Ausgabe, Bezahlung und Reparatur von Material, u. a. Flinten und Grundstoffe zur Salpeter- und Pulverherstellung.- Verhandlungen mit und Warenlieferungen durch die Kaufleute Kohlschütter, Heitmann, Gerhardt aus Leipzig, Henn, Grohmann und Steinbrecher.- Verlegung von Truppenteilen, u. a. der Regimenter der Grafen Brühl und Rutowski.- Versorgung der Baugefangenen mit Brennholz.- Vertragsabschlüsse und Lieferung von Waffen und Munition durch die Fabrikanten Berg aus Suhl, George Daniel Junge aus Olbernhau, den Milizfaktor Friederici, den Schwertfeger Samuel Groß, die Hammerbesitzer Conradi und Lingke aus Rothenthal, den Büchsenhändler Töpfer sowie die Witwe Heyn aus Suhl.- Neubesetzung der Stelle des verstorbenen Festungsbauchirurgen Schade mit dem Artilleriekorpsfeldscher Bertram.- Ausstehende Lohn- und Materialgelder.- Probleme mit kranken Arbeitern bei der Pulvermühle.- Transport von Material über die Elbe von Leitmeritz [heute Litomerice, Tschechien] und Bezahlung der Schiffer.- Versorgung der Artilleriepferde mit Futter und Verkauf untauglicher Tiere.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:55 MEZ
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- 01. Organisation, Gesetzgebung, Personal (Gliederung)
- 01.02. Mandate, Befehle, Rapports, Korrespondenz (Gliederung)
- 01.02.03. Vorträge, Rapporte (Gliederung)