Vor dem weltl. Richter Johann übergibt Hans von Ortenberg der Stocker zu Erbe Franz zum roten Juden ("Frantzen zum Roden Juden") das Haus zur Nachtigall auf dem Graben ("zu der Nachtegallen, of dem Graben"), und die dabei gelegene Scheuer. Zinsbelastung: 2 Pfd. Heller und 5 Kappen Geldes oder 6 Kappen St. Jakob je zur Hälfte auf die beiden Johannistage, ferner von der Scheuer 18 Schillinge Heller St. Ignaz und 3 Pfd. Heinz Frosch zu Erbe an Johanni B. (erstmals 1361); von diesen 3 Pfd. ist 1 Pfd. binnen Jahresfrist mit 20 Pfd. Heller ablösbar, und wird, wenn die Ablösung binnen dieser Frist unterbleibt, unablösbar. Hans Stocker u.s. Fr. Alheid verbürgen sich unter einer Pön von 40 Pfd. Heller. Zeugen: Diele zum Knopf ("Dyele zum Knoppe"), "Wilman der Underkeuffer", Heinz "Glotzauge", Heinz "Grint" und Wentze, des Richters Knecht. "Und geschach diss 1360 off die mittewoche vor sant Laurentien dag."

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