Friedrich Karl von Eyb, Landkomtur der Deutschordensballei Franken, verleiht dem Johann Georg Siebenbeutel und seiner Ehefrau Anna 6 Morgen Feld in der Gemarkung Kleinrinderfeld, das vorher mit Holz bewachsen war. Die Eheleute bezahlen für das Erbrecht 20 Gulden, den Gulden zu 60 Kreuzer oder 28 Schilling gerechnet. Außerdem liefern sie davon jedes Jahr am 11. November ("termino Martini"), beginnend 1751, der Deutschordenskommende in Würzburg 6 Pfennige, 1 Fastnachtshuhn oder 28 Pfennige, 1 Malter und 1 Metzen Roggen ("korn") und 3 Metzen Hafer auf ihre Kosten. In allen Verkaufsfällen steht der Kommende zudem der übliche Handlohn zu. Die Beständner dürfen das Feld ohne Zustimmung des Landkomturs weder teilen noch verpfänden oder mit anderen Abgaben belasten oder dafür einen weiteren Lehenherrn annehmen. Aussteller: Landkomtur der Ballei Franken. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
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Friedrich Karl von Eyb, Landkomtur der Deutschordensballei Franken, verleiht dem Johann Georg Siebenbeutel und seiner Ehefrau Anna 6 Morgen Feld in der Gemarkung Kleinrinderfeld, das vorher mit Holz bewachsen war. Die Eheleute bezahlen für das Erbrecht 20 Gulden, den Gulden zu 60 Kreuzer oder 28 Schilling gerechnet. Außerdem liefern sie davon jedes Jahr am 11. November ("termino Martini"), beginnend 1751, der Deutschordenskommende in Würzburg 6 Pfennige, 1 Fastnachtshuhn oder 28 Pfennige, 1 Malter und 1 Metzen Roggen ("korn") und 3 Metzen Hafer auf ihre Kosten. In allen Verkaufsfällen steht der Kommende zudem der übliche Handlohn zu. Die Beständner dürfen das Feld ohne Zustimmung des Landkomturs weder teilen noch verpfänden oder mit anderen Abgaben belasten oder dafür einen weiteren Lehenherrn annehmen. Aussteller: Landkomtur der Ballei Franken. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1751 Februar 12
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 111
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1751 Februar 12
Registratursignatur/AZ: Lit. ZZ (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 127
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1751 Februar 12, Ellingen
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Landkomtur; aufgedrücktes rotes Lacksiegel, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 102
Vermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Typ: 1751 Februar 12
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap.libell
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 102
Vermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Typ: 1751 Februar 12
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Pap.libell
Eyb, Friedrich Karl von, Franken, Deutschordensballei, Landkomtur
Siebenbeutel, Johann Georg, Kleinrinderfeld
Siebenbeutel, Anna, Kleinrinderfeld
Franken, Deutscher Orden, Ballei, Landkomtur
Würzburg, Deutschordenskommende
Kleinrinderfeld (Lkr. Würzburg), Beständner
Kleinrinderfeld (Lkr. Würzburg), Feld
Kleinrinderfeld (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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