Bürgermeister und Rat von Lübeck transsumieren auf Bitten des Abtes Paul und des ganzen Konvents zu Reinfeld die folgende lateinische Pergamenturkunde, mit dem Siegel des Herzogs Barnim von Pommern, an grüner Schnur hängend, besiegelt und unverdächtig: - 1267 Februar 22 Barnim (I.), Herzog von Pommern (Stettinenis Pomeranorumque dux), erneuert und bestätigt dem Kloster Reinfeld die Schenkung seines Verwandten (cognati) Wartislaus (Wertyzlai), Herzogs von Demmin, über 40 Hufen im Dorfe Letzin (Reg. Bez. Stettin, Kr. Demmin) ohne Eigentumsrecht (improprietatis iure), nunmehr mit allen Rechten, hoher und niederer Gerichtsbarkeit und dem Eigentum an den Ländereien innerhalb der Grenzen dieser 40 Hufen, auch an der Mühle und den Mühlengewässern, befreit die Leute des Dorfes von allen übrigen Lasten und Ansprüchen, insbesondere der Vogtei, und bekundet, dass der Ritter Bertold (in der Vorlage: Stolenus!) Düring seine Einkünfte aus dem Dorf mit allen seinen Rechten dem Kloster für eine Summe Geldes an den Abt aufgelassen hat. Zeugen: Herr Hermann, Kämmerer von Reinfeld, Herr Walter, Mönch ebendort, Bruder Johannes von Dragun, Goswin, Vonverse, Magister in Monnekehusen, und die übrigen Conversen ebendort. die Ritter: Herr Bertold Düring, Heinrich und Herr Johannes, seine Söhne, Herr Johannes Voß, Herr Friedrich, Herr Arnold von Schönfeld. Geschehen 1267, gegeben in Stettin cathedra sancti Petri Apostoli. - Siegelankündigung. Geschehen 1540, am Sonnavende nach deme Sondaghe Misericordia Domini.