Urkunde Nr. 252
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A-AUS, 252
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1501-1600
16. Februar 1567
Vor der Offizialat des Hofes zu Münster verkaufen die Eheleute Jurgen und Anna Burmester, Bürger der Stadt Münster, den Eheleuten Berndt und Catharina Thesinck, auch Bürger der Stadt Münster, einen Rentenbrief (anfangend: "Wy Officiall ordentliche Richter...", endend: "datum anno domini 1562 am Avende Martini ep." (XI 10)) über 5 Taler jährlicher Rente, die ihnen die Eheleute Hans und Margareta Berinck aus ihrem Haus und Hoff verschrieben haben. Als Pfand setzen die Verkäufer ihr Haus und Hof ein, auf dem Spieckerhof im St. Lamberti Kirchspiel in Münster, zwischen Häusern des Hans Berinck und des Meisters Peter ton Velde, des Schneiders.
Pergament-Urkunde; Siegel des oben genannten Hofes, ab
Archivale
Rückvermerk: Laut Rückvermerk vom 6.12.1656 quittiert Berndt Theisinck die Ablösung oben genannten Rentverschreibung durch Gerhardt Thorbeck(en) mit 100 Reichstalern.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:38 MEZ