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Innere Angelegenheiten von Vianen und Bezahlung des Pierre Paget de Bragard
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.5. Vianen unter Lippe
1671, 1686-1711
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Abfindung der Margreta van Huissen, erst Gemahlin des Wilhelm Albrecht von Dohna, dann des Grafen von Flodroff, durch Simon Henrich und Amalie z.L. (1694, vgl. L 51 Nr. 243); Einstellung eines Kirchenmaurers in Vianen (1706); Instruktion Friedrich Adolfs für Tätigkeit des Nathan van Dortmond in Vianen (1711); Liste der Schulden der Gräfin [Florentina] von Solms-Hungen; Schreiben der [Margreta] von Flodroff (hier auch: Flodorp), der Amelia von Styrum zu den Ansprüchen der Flodroff; Liste der Schulden des Grafen [Christian Albrecht] zu Dohna (1670/71); Quittungen des Paget de Bragard für Rentenzahlungen (1690/92); Berechnungen, Kostenaufstellungen, Zahlungsanweisungen der Amalie zur Lippe (1691) bezüglich Paget de B.; kassierte Verschreibungen an Paget de B. (1686); Nachforderungen durch Frau Paget de B.
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Häufige rückseitige Vermerke in der Hand der Gräfin Amalie zur Lippe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.