Junggraf Simon von Salm, Herr zu Born und Sittard, cediert seinem Neffen Johann von Loen, Herr zu Heinsberg und Löwenberg, die Mehreinkünfte (Besserung) am Valkenbergischen Zoll zu Heppenart, Linn, Poll und Bugenheym über den Rentertrag von 200 rheinischen Gulden jährlich hinaus, den sein Oheim weiland Reynold von Valkenberg, Herr von Born und Sittard dem vorgenannten testamentarisch vermacht hat, sodass sein Neffe, wie vordem seine (des Ausstellers) Oheime, Walram und Reinolt, die ganzen Zolleinkünfte beziehen soll. Mitbesiegelt haben die Ritter Adam von Buyrne (Born), Herr zu Limburg und Johann Chievel als Lehnsmannen und Zeugen. Gegeben in dem jaere onss heren Dusent dryhundert ende sesendryegentich, des sondags op hafrasten qua cantatus in die ecclesia letore Iherusalen. - Mit den Siegeln der Aussteller und der Zeugen
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Junggraf Simon von Salm, Herr zu Born und Sittard, cediert seinem Neffen Johann von Loen, Herr zu Heinsberg und Löwenberg, die Mehreinkünfte (Besserung) am Valkenbergischen Zoll zu Heppenart, Linn, Poll und Bugenheym über den Rentertrag von 200 rheinischen Gulden jährlich hinaus, den sein Oheim weiland Reynold von Valkenberg, Herr von Born und Sittard dem vorgenannten testamentarisch vermacht hat, sodass sein Neffe, wie vordem seine (des Ausstellers) Oheime, Walram und Reinolt, die ganzen Zolleinkünfte beziehen soll. Mitbesiegelt haben die Ritter Adam von Buyrne (Born), Herr zu Limburg und Johann Chievel als Lehnsmannen und Zeugen. Gegeben in dem jaere onss heren Dusent dryhundert ende sesendryegentich, des sondags op hafrasten qua cantatus in die ecclesia letore Iherusalen. - Mit den Siegeln der Aussteller und der Zeugen
AA 0607, 85
AA 0607 Herrschaft Odenkirchen (Urkunden) (AA 0607)
Herrschaft Odenkirchen (Urkunden) (AA 0607) >> 1. Urkunden
1396 Mai 12
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:15 MESZ