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Einkünfte der ersten Pfarre zu Siegen, Band 2
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.2. Stadt Siegen
1744-1745, 1762-1780
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen wegen des Streits zwischen dem dritten Prediger Johannes Hasenbach zu Siegen und dem Konsistorialrat, Inspektor und ersten Stadtprediger Grimm zu Siegen um Rückübertragung bzw. Auszahlung von 40 Rädergulden Kompetenzgeldern von der ersten Pfarrstelle (1744-1776); Korrespondenz wegen schuldiger Kapitalien der Kompetenz zu Siegen an den Konsistorialrat und Inspektor Grimm (1780) Extrakt aus dem Pfarrregister von 1538 und 1591; Spezifikation des jährlichen Einkommens des ersten Predigers (1744); Besoldungsdifferenzen zwischen dem ersten und dritten Prediger zu Siegen; Designationen der dem Konsistorium zur Einsicht verlangten Kompetenz- und Kastenrechnungen (1774). Korrespondenten u.a.: Diltey (Dillenburg), J. G. Hasenbach, Geheimrat von Wülcknitz (Dillenburg), Spanknabe (Dillenburg), Inspektor J. H. Grimm (Siegen), Pastoralsachverwalter und Advokat Henrich Ludwig Weidenbach (Siegen), J. W. Winter (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Prediger Johannes Hasenbach (Siegen), Dapping (Dillenburg), Kompetenzverwalter Irlen (Siegen), Justizrat M. Dresler (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.