Kläger: Enno von Ferentz (Frantz), Oberst und Gouverneur "im Saß (Lager) von Genth" (Kläger).- Beklagter: Thomas Öltzen (Ulzen) in Hamburg, für sich, namens seiner Frau Anna, geb. Winsheim(b), und als Kurator der Geschwister Armgard und Anna Katharina von Harde(r)wiek, Töchter des Johann Hinrich von Harderwiek und seiner Frau Katharina, geb. Winsheim, in Amt Berum in Ostfriesland, sowie Enno von Winsheim, Major zu Rees in Kleve, und Veit, Caspar, Georg und Gertrud von Winsheim in Warnsath und Norden in Ostfriesland, sämtlich als Nachkommen und Erben des Veit von Winsheim (der Ältere), ostfriesländischer Rat und Oberrentmeister, und seiner Frau Gertrud, Tochter des Dr. Michael Rheder, als Erben des Hieronymus Vogler, Bürgermeister der Stadt Hamburg, und seiner Frau Katharina, Tochter des Dr. Michael Rheder (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Impugnation der Verlassung eines Brauerbes in der Katharinenstraße und Beweisführung über den Antritt der Erbschaft des Veit von Winsheim (der Ältere) durch die Beklagten in einem Streit um eine Schuldforderung des Klägers gegen die Erben des Veit von Winsheim (der Ältere) in Höhe von 3000 Reichstalern
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Kläger: Enno von Ferentz (Frantz), Oberst und Gouverneur "im Saß (Lager) von Genth" (Kläger).- Beklagter: Thomas Öltzen (Ulzen) in Hamburg, für sich, namens seiner Frau Anna, geb. Winsheim(b), und als Kurator der Geschwister Armgard und Anna Katharina von Harde(r)wiek, Töchter des Johann Hinrich von Harderwiek und seiner Frau Katharina, geb. Winsheim, in Amt Berum in Ostfriesland, sowie Enno von Winsheim, Major zu Rees in Kleve, und Veit, Caspar, Georg und Gertrud von Winsheim in Warnsath und Norden in Ostfriesland, sämtlich als Nachkommen und Erben des Veit von Winsheim (der Ältere), ostfriesländischer Rat und Oberrentmeister, und seiner Frau Gertrud, Tochter des Dr. Michael Rheder, als Erben des Hieronymus Vogler, Bürgermeister der Stadt Hamburg, und seiner Frau Katharina, Tochter des Dr. Michael Rheder (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Impugnation der Verlassung eines Brauerbes in der Katharinenstraße und Beweisführung über den Antritt der Erbschaft des Veit von Winsheim (der Ältere) durch die Beklagten in einem Streit um eine Schuldforderung des Klägers gegen die Erben des Veit von Winsheim (der Ältere) in Höhe von 3000 Reichstalern
211-2_F 14
F 1171
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> F
1586-1668
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Georg von Gülich (senior). Beklagter: Dr. Georg Goll (1658), Dr. Johann Carl Müeg (1662).- Instanzen: 1. Niedergericht 1653-1655. 2. Obergericht 1656-1657. 3. Reichskammergericht 1658-1668.- Darin: Kaufvertrag und Vergleich von 1586 zwischen Dr. Veit Winsheim, dänischer und mecklenburgischer Rat und Dekan des Domkapitels zu Hamburg, und Cord Bestenbostell, Ratsherr in Stralsund und Besitzer des Gutes Parow in Pommern, u.a. über ein Erbe in der Katharinenstraße; Ehezärter von 1592 zwischen Dr. Johann Winsheim, Sohn des Domdekans Veit Winsheim, und Sophie, Tochter des Cord Bestenbostell; Auszug aus einem Vergleich von 1608 unter den Erben des Domdekans Veit Winsheim; 2 Schuldverschreibungen von 1614 und 1621 des Veit von Winsheim (der Ältere) auf Gut Warnsath im Amt Wittmund für seine für seine Schwester Anna Frantz, die Mutter des Klägers, über empfangene umsgesamt 3000 Reichstaler; Verzicht von 1653 der Veit, Katharina, Caspar und Enno von Winsheim auf das Erbe des 1644 verstorbenen Veit von Winsheim (der Ältere); Gutachten der Juristen-Fakultäten der Universitäten Rostock von 1612 und Wittenberg ohne Jahresangabe.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11104 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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07.03.2025, 11:58 AM CET