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Verzeichnis der Renten und Gefälle im Amt Butzbach.; 1. Renthe und gevelle zu Butzpach in der stait. Zum ersten geltgevelle und ist aller alleyn z...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
[zu 1478 Juli 11]
Reinschrift Staatsarchiv Darmstadt, Katzenelnbogen; Auf der Rückseite die (nicht zugehörige) Notiz (von anderer Hand des späten 15. Jhs.): 17.500 Gulden geburt mynß hern gnade herußzugeben, so sin gnade die pantschaft Dietsch, zu Homburg unde zu Born derselben plege unde die 2.000 Gulden uff Wilnauwe vorleßet
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Verzeichnis der Renten und Gefälle im Amt Butzbach.; 1. Renthe und gevelle zu Butzpach in der stait. Zum ersten geltgevelle und ist aller alleyn zum vierdenteile gesatzt: 4 1/2 Gulden 2 tn. gevallen doselbs zu stendiger bethe. - 90 Gulden gevallen ungeverlich zu zolle in vier fronfasten und uff den pfingstmargkt und uff sant Katherinentag mit dem zolle zu Opperßhofen, und mynnern und mernt sich solich zollegelt. - 90 Gulden ungeverlich gevallent jars zu molngelt und mert und mynnert sich. - 80 f1. (Im folgenden wird die ständig wiederkehrende Formel: ungeverlich gevallent jars weggelassen.) zu ungelt und mert und mynnert sich. - 60 Gulden zu geleitßgelt und mert und mynnert sich. - 11 Gulden von den verbhußern, fleischirnen und etlichen husen in der stait. - 6 Gulden vor etlich phunt wachß in der stait. - 1 Gulden fur etlich unslet. - 3 1/2 Gulden von der wolnwage, meret und mynnert sich. - 1/2 Gulden von der smerewage. - 2 1/2 Gulden zu dischgelt und mert und mynnert sich. - 4 Gulden uß der Reynmoln und Rietmoln zu swinmawt. - 1 1/2 Gulden in der stait zu schwingelte. - 3 Gulden gevallent zu zinß von etlichen garten. 1 1/2 Gulden zu gerichtsgelt und mert und mynnert sich. - 2 Gulden uß dem binthuß. - 13 tn. zu Straißheimer gulte. - 11 tn. 4 h. von dem Melpecher erbe. - 5 tn. zu Wydenhusen. - 1/2 Gulden uß Dickhuts schuern zu zinß. - 4 tn. von dem lynentuch zu missen und mert und mynnert sich. - 4 tn. von eym wingarten zu Opperßhofen. - Item gevellet auch zu Butzpach jars ein merglich somme gelts an bußen, burgergelt, zunftgelt und ander unbenant unfelle.; 2. Fruchtgevelle zu Butzbach alles in der stait zum vierdenteile: 60 achtel korns uß der Rietmoln, und mynnert und meret sich noch dem man die verliiet. - 50 achtel korns uß der Reynmoln, mert und mynnert sich wie obgemelt. - 11 achtel 2 mesten korns von den malgesten uß der moln zu Rockenberg. - 2 1/2 achtel korns ist genant mertzkorn. - 5 mesten korns zu Wydenhußen. - 4 achtel korns zu Butzpach von dem Falkenzehenden. - 21 achtel weiß von dem Melpecher erbe. - 2 1/2 achtel weiß ist genant Straßheymer weiß. - Die losung an den zehenden zu Niddernwißel und zu Rockenberg drifft sich jars an eyn merglich somme frucht und sint verpfent uff widderlosung. - Zu Butzpach in der stait die Eppensteins wonung halp mit dem großen fruchthuß und andern husen in der stait, auch dartzu hoffe, schuern und stelle mit iren begriffen. - Garten, wiher und wießen zu der obgenanten husung gehorig (Ein ebenfalls im Staatsarchiv Darmstadt, Katzenelnbogen überliefertes, undatiertes, aber aus derselben Zeit stammendes Register verzeichnet summarisch: Rente und gefelle zu Buczpach an gelde 401 1/2 Gulden 3 tn. 4 h., an korne und weiß 151 achtel 7 mesten.).; 3. Gevelle zum Cziegenberge im dale: 10 (Verbessert aus 12.) Gulden in dem dale zu zolle. - 11 tn. doselbs uß drien garten zu zinß. - 14 achtel korns uß der moln daselbs. - 20 m. wießen ungeverlich doselbs. - 5 hebe lants ungeverlich zum Ziegenberge und zum Langenhayn, beligt der scheffer doselbs, als die schefferie der herschaft eigen ist. - Und das itztgenant gelende mitsampt dem schaffleger thut ungeverlich umb die 250 achtel frucht ader mer jerlichs. - Ein fehehof mit hußen, schuren und sinem begriff, dartzu dann auch etlich gerten, ecker und wießen gehoren. - Ein walt genant der Kirchwalt, der eyner merglichen somme gelts wert ist, mitsampt andern welden, holtzern, marcken, wiltphanne und andern herlichkeiden zu dem genanten sloß gehorig. - Ein fischwaßer genant die Use und ein sehe und (sehe und von gleicher Hand übergeschrieben.) wihergen doselbs. - Buß, frebel und ander unfelle doselbs (Das in Anmerkung 3 genannte Rigister verzeichnet: Zum Zciegenberge an gelde 10 Gulden 11 tn., an korne 139 achtel, an hafern 125 achtel.).; 4. Gevelle bum Langenhayn: 46 1/2 Gulden zu stendiger bete. - 30 Gulden fur dinstgelt. - 3 Gulden 2 tn. gevallen doselbs an zinßen. - 16 engl. genant wise engl. gevallent doselbs. - 16 achtel hafern genant betehafern. - 16 achtel hafern genant cleerhafern. - 2 achtel haferns zu Holtz purg und Wernborn. - 5 mesten haferns zu Paffenwispach. - 14 mesten korn genant cleerkorn. - 16 hanen genant haferhanen. - Huner und cappen doselbs. Item pflegt man jars eyn kirmeßenwin dohin zu legen. - 20 zinßkese gefallent daselbs. - Die schefferie doselbs vorbenant. - Eyn zehendchin mag man eym schultheißen doselbs loßen. - Buß, bestheupter und ander unfelle (Das in Anmerkung 3 genannte Register verzeichnet: Zum Langenhayne an gelde 80 Gulden 1 tn. 6 h., 14 mesten korn, an hafern 34 achtel 5 mesten.).; 5. Gevelle zu Fuerbach und Monster: 179 1/2 Gulden daselbs an stendiger bete. - 100 Gulden zu dinstgelt ungeverlich. - 2 Gulden thut jars ungeverlich der zolle doselbs. - 14 s. zinß uß eym wingarten zu Fuerbach. - 8 achtel weiß von der schefferie zu Fuerbach und man nympt zu ziiden gelt dafur. - 92 achtel hafern geben sie auch jerlich und ist stendig. - 16 achtel minus 1 sm. genant fauthafern. - 11 achtel frucht ungeverlich thut der zehende zu Fuerbach. - 8 achtel hafern genant hunthafern. - 15 l/2 achtel korn genant burgkorn. - Item legt man jars an iglichs ende eyn kirmissenwin. - Huner und cappen doselbs. - Kese und milch von der schefferie. - Ein sehe zu Monster. - Buß, bestheupter und ander unfelle (Das in Anmerkung 3 genannte Register verzeichnet zu Monster, Furbach an gelde 282 Gulden 1 tn., an korne 29 achtel, an hafern 121 achtel 2 mesten.).; 6. Gevelle zu Hoewißel: 181 1/2 Gulden 2 tn. an stendiger bete. - 100 Gulden zu dinstgelde. - 3 Gulden ungeverlich thut der zolle doselbs. - 3 fl., 2 ml. kese, 2 uln mit suwermilch gevellet von der schefferie doselbs. - 4 ome wins vom winzehenden doselbs ungeverlich. - 13 1/2 achtel korn burgkorn gemeynlichen. - Item hait myn gn. jungher doselbs ein großen hof und burgseß mit huse, schuren und garten etc. - 26 achtel hafern gefelt itzt gein Myntzenberg. - Bonhoben mit siner nutzung. - Item legt man jars dohin eyn banwin. - Huner und cappen doselbs. - Buß, bestheupter und ander unfelle. - Item ist myn gn. jungher oberster her uber herlichkeit und nutzung der Howißeler margk (Das in Anmerkung 3 genannte Register verzeichnet zu Hoewißel an gelde 287 Gulden 8 tn., an korne 13 1/2 achtel, an hafern 26 achtel.).; 7. Ostheim gevelle doselbs: 246 Gulden 3 tn. an stendiger bete. - 100 Gulden zu dinstgelt ungeverlich. - 19 achtel burgkorn, wert und mynnert sich. - 130 1/2 achtel hafern genant betehafer. - 44 1/2 achtel burghafern. - 7 achtel frucht thut ungeverlich der sommerzehende doselbs. - Item legt man dohin jars eyn kirmessenwin. - Huner und cappen doselbs. - Buß, bestheupter und ander unfelle doselbs. - Ein sehe und garte doselbs (Das in Anmerkung 3 genannte Register verzeichnet zu Ostheim an gelde 346 Gulden 3 tn., an korne 22 1/2 achtel, an hafern 178 1/2 achtel.). Item etlich (etlich von gleicher Hand übergeschrieben.) pastorie, kirchsetze und gotßlehen hait myn gn. jungher in den obgemelten dorfen zu lyhen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 6288a
Das Stück ist undatiert und gehört der Schrift nach in das Ende des 15. Jhs. Es dürfte daher anläßlich des Verkaufs des Butzbacher Viertels durch die Brüder Gottfried und Johann v. Eppstein an Graf Philipp v. Katzenelnbogen D[armstadt, der am 11. Juli 1478 beurkundet wurde (vg. Nr. 5977), aufgestellt worden sein und die rechnerische Grundlage des Kaufvertrages geboten haben. Doch ist es nicht ausgeschlossen, dass das Register erst aus hessischer Zeit stammt, ist dann aber wohl als Kopie einer älteren Vorlage aus der obigen Zeit anzusehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.