Pro und Contra in der Landespolitik: Minister und Parlamentsabgeordnete diskutieren mit Journalisten über aktuelle verkehrspolitische Fragen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D611004/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1961 >> April
29. April 1961
(O-Ton) Josef Siedler, MdL, CDU, Leutkirch: Der mangelhafte Zustand der oberschwäbischen Bundes- und Landstraßen / Der Verdacht regt sich, Oberschwaben werde mit den versprochenen Baumaßnahmen immer wieder vertröstet / (2'17)
(O-Ton) Peter Kustermann, Stuttgarter Redakteur der Schwäbischen Zeitung Leutkirch: Extremer Mangel an frostsicheren Straßen in Oberschwaben / Ein großer Teil der Straßen ist noch wassergebunden / Oberschwaben ist zu einem großen Teil mangelhaft erschlossen / (1'40)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Bisher durchgeführte und noch vorgesehene Maßnahmen zur Verbesserung des Zustandes der oberschwäbischen Straßen / Die Projekte in Oberschwaben dürfen solche in anderen Landesteilen nicht gefährden / (7'41)
(O-Ton) Viktor Renner, MdL, SPD, Balingen: Verkehrspolitisch stimmt er der Regierung zu / Ihre Ziele entsprechen denen des Generalverkehrsplans 1959 / Man hat Oberschwaben nicht vernachlässigt / Es gibt noch zu wenig Bundesstraßen / Der Verkehrsausschuss kann von sich aus nichts machen, er muss warten, bis ihm die Anträge zugewiesen sind / Wünsche der Arbeitsgemeinschaft Oberschwaben / (4'32)
(O-Ton) Josef Siedler, MdL, CDU, Leutkirch: Die oberschwäbischen Wünsche sind anscheinend zu spät gekommen / Was nützt ein erneut beschlossener Generalverkehrsplan, wenn er abermals Lücken aufweist / (0'35)
(O-Ton) Peter Kustermann, Stuttgarter Redakteur der Schwäbischen Zeitung Leutkirch, fragt Innenminister Filbinger, ob die erläuterten Maßnahmen auf Druck von Oberschwaben oder aus dem Innenministerium heraus zu Stande gekommen sind / (0'20)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Das Programm Oberschwaben ist Schwerpunktprogramm schon seit 1957 / Die kürzlich erfolgte Bereisung Oberschwabens hat jedoch veranschaulicht, wo man noch mehr Mittel konzentrieren muss / Der Verkehrsausschuss kann durch geeignete Vorschläge das Ganze beschleunigen / (Viktor Renner erklärt sich als Vorsitzender des Ausschusses bereit, die Sache vorzuziehen) / Eine Anekdote von der Reise: Straßenbaukolonnen sollen nur anläßlich des Besuchs aufgestellt worden sein / (Anmerkung von Heinz Stabe: keine Potemkinschen Dörfer, sondern Filbingersche Arbeitskolonnen) / Auch keine Dauphinée: als Marie Antoinette Württemberg bereiste, sollen einige Straßen für den Besuch frisiert worden sein / (3'05)
(O-Ton) Peter Kustermann, Stuttgarter Redakteur der Schwäbischen Zeitung Leutkirch: Extremer Mangel an frostsicheren Straßen in Oberschwaben / Ein großer Teil der Straßen ist noch wassergebunden / Oberschwaben ist zu einem großen Teil mangelhaft erschlossen / (1'40)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Bisher durchgeführte und noch vorgesehene Maßnahmen zur Verbesserung des Zustandes der oberschwäbischen Straßen / Die Projekte in Oberschwaben dürfen solche in anderen Landesteilen nicht gefährden / (7'41)
(O-Ton) Viktor Renner, MdL, SPD, Balingen: Verkehrspolitisch stimmt er der Regierung zu / Ihre Ziele entsprechen denen des Generalverkehrsplans 1959 / Man hat Oberschwaben nicht vernachlässigt / Es gibt noch zu wenig Bundesstraßen / Der Verkehrsausschuss kann von sich aus nichts machen, er muss warten, bis ihm die Anträge zugewiesen sind / Wünsche der Arbeitsgemeinschaft Oberschwaben / (4'32)
(O-Ton) Josef Siedler, MdL, CDU, Leutkirch: Die oberschwäbischen Wünsche sind anscheinend zu spät gekommen / Was nützt ein erneut beschlossener Generalverkehrsplan, wenn er abermals Lücken aufweist / (0'35)
(O-Ton) Peter Kustermann, Stuttgarter Redakteur der Schwäbischen Zeitung Leutkirch, fragt Innenminister Filbinger, ob die erläuterten Maßnahmen auf Druck von Oberschwaben oder aus dem Innenministerium heraus zu Stande gekommen sind / (0'20)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Das Programm Oberschwaben ist Schwerpunktprogramm schon seit 1957 / Die kürzlich erfolgte Bereisung Oberschwabens hat jedoch veranschaulicht, wo man noch mehr Mittel konzentrieren muss / Der Verkehrsausschuss kann durch geeignete Vorschläge das Ganze beschleunigen / (Viktor Renner erklärt sich als Vorsitzender des Ausschusses bereit, die Sache vorzuziehen) / Eine Anekdote von der Reise: Straßenbaukolonnen sollen nur anläßlich des Besuchs aufgestellt worden sein / (Anmerkung von Heinz Stabe: keine Potemkinschen Dörfer, sondern Filbingersche Arbeitskolonnen) / Auch keine Dauphinée: als Marie Antoinette Württemberg bereiste, sollen einige Straßen für den Besuch frisiert worden sein / (3'05)
0:23:10; 0'23
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Landschaft: Oberschwaben
Raumplanung
Straßenverkehr
Verkehrspolitik
Wirtschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ