Es wird bekundet, dass zwischen Placidus [von Droste], Abt von Fulda, und dem Rittmeister Otto Moritz Wolf von Guttenberg auf Langenschwarz folgen...
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1987
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1681-1690
1685 April 30
Ausfertigung, Papier, zwei aufgedrückte Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen den 30ten April 1685
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Es wird bekundet, dass zwischen Placidus [von Droste], Abt von Fulda, und dem Rittmeister Otto Moritz Wolf von Guttenberg auf Langenschwarz folgender Tausch vorgenommen worden ist. Der Rittmeister übergibt dem Abt und dem Kloster Fulda dauerhaft seinen Anteil an den in den Ämtern Fürsteneck und Haselstein gelegenen Wäldern am Meiselsberg, am Rückersberg sowie den Waldabschnitt (den pfachs) bei Stendorf [Weiler nordöstlich Kirchhasel] oder (Ditzholzgen) und den Wald am Stellberg. Weiterhin übergibt er dem Abt und dem Kloster den ihm zustehenden Anteil an Weidehammeln und Osterlämmern von Malges, Leimbach, Betzenrod, Körnbach, Arzell und den ihm zustehenden Anteil an Weidehammeln und Osterlämmern im Amt Fürsteneck. Der Rittmeister sagt dem Abt und dem Kloster für sich und seine Erben den ungestörten Besitz der genannten Wälder und Einkünfte zu. Der Abt übergibt dem Rittmeister dafür dauerhaft und mit allen Rechten den zwischen Langenschwarz und Schlotzau gelegenen Wald, genannt der Dessauer (der Deßauer). Der Abt sagt für sich und seine Nachfolger dem Rittmeister den ungestörten Besitz des genannten Waldes zu und leistet Währschaft. Außerdem zahlt er dem Rittmeister 50 Reichstaler in barer Münze. Der Rittmeister sagt den Abt von der Zahlung der 50 Reichstaler los. Ankündigung von Besiegelung und Unterfertigung. Der Vertrag ist zweifach ausgefertigt worden; der Abt und der Rittmeister haben ihn unterschrieben und ihr Sekretsiegel bzw. adeliges Siegel aufgedrückt. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Placidus manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Otto Moritz Wolff von / Gutenberg manu propria)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Placidus, Otto Moritz Wolf von Guttenberg
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Es wird bekundet, dass zwischen Placidus [von Droste], Abt von Fulda, und dem Rittmeister Otto Moritz Wolf von Guttenberg auf Langenschwarz folgender Tausch vorgenommen worden ist. Der Rittmeister übergibt dem Abt und dem Kloster Fulda dauerhaft seinen Anteil an den in den Ämtern Fürsteneck und Haselstein gelegenen Wäldern am Meiselsberg, am Rückersberg sowie den Waldabschnitt (den pfachs) bei Stendorf [Weiler nordöstlich Kirchhasel] oder (Ditzholzgen) und den Wald am Stellberg. Weiterhin übergibt er dem Abt und dem Kloster den ihm zustehenden Anteil an Weidehammeln und Osterlämmern von Malges, Leimbach, Betzenrod, Körnbach, Arzell und den ihm zustehenden Anteil an Weidehammeln und Osterlämmern im Amt Fürsteneck. Der Rittmeister sagt dem Abt und dem Kloster für sich und seine Erben den ungestörten Besitz der genannten Wälder und Einkünfte zu. Der Abt übergibt dem Rittmeister dafür dauerhaft und mit allen Rechten den zwischen Langenschwarz und Schlotzau gelegenen Wald, genannt der Dessauer (der Deßauer). Der Abt sagt für sich und seine Nachfolger dem Rittmeister den ungestörten Besitz des genannten Waldes zu und leistet Währschaft. Außerdem zahlt er dem Rittmeister 50 Reichstaler in barer Münze. Der Rittmeister sagt den Abt von der Zahlung der 50 Reichstaler los. Ankündigung von Besiegelung und Unterfertigung. Der Vertrag ist zweifach ausgefertigt worden; der Abt und der Rittmeister haben ihn unterschrieben und ihr Sekretsiegel bzw. adeliges Siegel aufgedrückt. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2, Rückseite; Siegel: Lacksiegel 1, Lacksiegel 2)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Placidus manu propria
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Otto Moritz Wolff von / Gutenberg manu propria)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Placidus, Otto Moritz Wolf von Guttenberg
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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