Akten über die Reformierte Gemeinde Nbg., über den Socianismus bzw. Photianismus und über Nbg. Religionssachen allgemein
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B 5/II Nr. 169
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1600 - 1700
Enthält u.a.:Abschriften von Ratsverlässen, u.a. über die Stellung und Rechte der Reformierten Gemeinde und deren Mitglieder (7.5.1651) sowie über deren Beerdigungen (7.5.1651).Abschriften von Gutachten bzw. Bedenken der Theol. Fakultät Altdorf (2.9.1633) und der Prediger (Johannes Fabricius, Johannes Saubert, Johannes Weber, Cornelius Marci, Christoph Wellhammer, Johann Ditelmayer (1 Bl.).Briefe (bzw. Kopien) über den Photianismus, z.T. sehr lange meist lat. Briefe an die Scholarchen (u.a. lat. Brief des Johannes Schröder an den Scholarch Georg Volckamer, 27.8.1625), Brief der Scholarchen an den Wittenberger Theologen Johannes Vogel (8.4.1615) + Kopie.Verschiedene theol. Fragen des 16. Jh., u.a. Seelsorge, Stipendiaten, u.v.m., darunter ein Schreiben (Kopie) der theol. Fakultät zu Königsberg an den Nbg. Rat (4.4.1685) sowie ein Protokoll des Verhörs von Paulus Lösch wegen seiner angeblichen Offenbarungen (5.5.1665, Wöhrd).
Umfang/Beschreibung: 23 Prod.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Ditelmayer, Johann
Fabricius, Johann
Lösch, Paulus
Marci, Cornelius
Saubert, Johann
Schröder, Johann
Vogel, Johann
Volckamer, Georg
Weber, Johann
Welhammer, Christof
Altdorf
Altdorf, Universität
Königsberg, Universität
Wittenberg
Photianismus
Socianismus
Reformierte
Reformierte Gemeinde
Offenbarungen
Seeelsorge, Stipendiaten
Verhör
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ