Die Grundherren der Güter zu Röhrwangen (die Biberacher Spitalpfleger Marquart Grätter und Martin Eggelspach für die Güter des Konrad Michsel und der Margreth Kastler; die Pfleger des gemeinen Almosens zu Biberach Ludwig Grätter und Ludwig Jägk für das Gut des Jous Sachs, die Heiligenpfleger der Pfarrkirche U. L. Fr. zu Oberwarthausen Jörg Bochtaler von Warthausen und Konrad Nägelin von Birkendorf für das Gut des hans Warthusen, Martin Lamparter zu Biberach für das Endris und Michel Ackermann verliehene Gut, Peter Stahelin zu Biberach für das Lehngut des Jakob Brantz und Hans Meicht zu Biberach für das Lehngut des Hans Yszelin) bevollmächtigen Hans Goupp d.J., sie in ihrem Streit mit Heinrich von Essendorf auf der für den 20.10.1505 (Mo. n. St. Gall.) anberaumten Tagsatzung vor dem Lehnsgericht in Innsbruck zu vertreten.
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Die Grundherren der Güter zu Röhrwangen (die Biberacher Spitalpfleger Marquart Grätter und Martin Eggelspach für die Güter des Konrad Michsel und der Margreth Kastler; die Pfleger des gemeinen Almosens zu Biberach Ludwig Grätter und Ludwig Jägk für das Gut des Jous Sachs, die Heiligenpfleger der Pfarrkirche U. L. Fr. zu Oberwarthausen Jörg Bochtaler von Warthausen und Konrad Nägelin von Birkendorf für das Gut des hans Warthusen, Martin Lamparter zu Biberach für das Endris und Michel Ackermann verliehene Gut, Peter Stahelin zu Biberach für das Lehngut des Jakob Brantz und Hans Meicht zu Biberach für das Lehngut des Hans Yszelin) bevollmächtigen Hans Goupp d.J., sie in ihrem Streit mit Heinrich von Essendorf auf der für den 20.10.1505 (Mo. n. St. Gall.) anberaumten Tagsatzung vor dem Lehnsgericht in Innsbruck zu vertreten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 163 U 264
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 163 Biberach, Spital
Biberach, Spital >> Urkunden
1505 Oktober 15
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ