Kriegsereignisse, Kontributions- und Einquartierungsangelegenheiten
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NLA OS, Rep 100, Abschnitt 231 Nr. 6/2
NLA OS, Rep 100 Osnabrücker Hauptarchiv
Osnabrücker Hauptarchiv >> 5 Militärwesen (Abschnitte 231-250) >> 5.1 Militärsachen im Allgemeinen, Kriegslasten, Musterrollen, Durchzüge, Kontributionen und Lieferungen, Abschiede
1626 - 1649
Enthält: u.a.: Korrespondenzen zwischen Franz Wilhelm, dem Osnabrücker Domkapitel, der Ritterschaft und der Stadt Osnabrück über Einquartierungen und Kontributionen; Schreiben der Eingesessenen des Kirchspiels Oesede (1628); Schreiben der Eingesessenen des Osnabrücker Kirchspiels St. Katharinen; Schreiben des Landdrosts und der Ritterschaft Osnabrück; Beschwerde der Osnabrücker Eingesessenen über Kontributionen und Einquartierungen (1632); Korrespondenzen über eine vom Militär gestörte Komödienaufführung (1634/35); Schreiben der Eingesessenen des Kirchspiels Glane; Korrespondenzen über Bestallungen im Militär; Abschiedsschreiben des kaiserlichen Obristen Waldecker an Franz Wilhelm; Schreiben an Obrist Gent über Pferdediebstahl; Schreiben der Stadt wegen Durchmarschs von Truppen durch das Stift Osnabrück; Musterrolle aus den Ämtern Iburg, Fürstenau und Vörden; Publikandum Fanz Wilhelms (1631); Schreiben des Vördener Rentmeisters Franz Molan; Beschwerde der Eingesessenen des Kirchspiels Bramsche; Schreiben des Grafen Jobst Maximilian von Gronsfeld; Schreiben der Witwe Elsebein Hettlage; Schreiben des Jost Lagemann aus Wellingholzhausen; Schreiben des Heinrich Corfei; Schreiben der Osnabrücker Kanzler und Räte; Schreiben eines Quakenbrücker Bürgers; Schreiben des Wittlager Drosts; Schreiben der Verwandten des Johann Riesenbeck aus Vörden; Schreiben der Tecklenburger Beamten; Korrespondenzen über Pferdediebstahl; Schreiben des Vogts von Wallenhorst und Rulle; Schreiben von Eingesessenen des Kirchspiels Engter; Schreiben des Meiers von Ostercappeln; Schreiben des Heinrich Hanfeld aus Rulle; Schreiben der Eingesessenen des Kirchspiels Rulle; Schreiben des Claus Strunk aus Venne; Beschwerde der Äbtissin von Gravenhorst über Pferdediebstahl; Schreiben des Ernst Bekemeier; Schreiben des Johann Schürmann;
Enthält: Schreiben eines Eingesessenen aus dem Kirchspiel Neuenkirchen; Protokoll über die Exzesse von sieben Soldaten des Hauptmanns Derenthal (1642/43); Bericht des Iburger Rentmeisters Corfei über Exzesse von in Wiedenbrück und Warendorf stationierten Soldaten (1643); Beschwerden der Osnabrücker Regierung und der Schweden über gezahlte und verweigerte Kontributionen verschiedener Vögte (1644), mit Rechnungen; Schreiben Gustav Gustavsons; Bitte des Hauptmanns von Haxthausen um Verabschiedung; Bitte des Dietrich von Korff zu Sutthausen um Anstellung seines Sohns im Militär; Bitte der Eingesessenen des Kirchspiels Menslage um Schutz vor Gewalttätigkeiten fremder und einheimischer Truppen (1644); Schreiben des Rittmeisters Joachim von Boeselager; Kriminalverfahren gegen Patroklus Limberg 1648); Schreiben des Landgrafen Friedrich von Hessen (1657); Konzeptschreiben Franz Wilhlems an das Osnabrücker Domkapitel über Abhaltung eines Landtags
Enthält: Schreiben eines Eingesessenen aus dem Kirchspiel Neuenkirchen; Protokoll über die Exzesse von sieben Soldaten des Hauptmanns Derenthal (1642/43); Bericht des Iburger Rentmeisters Corfei über Exzesse von in Wiedenbrück und Warendorf stationierten Soldaten (1643); Beschwerden der Osnabrücker Regierung und der Schweden über gezahlte und verweigerte Kontributionen verschiedener Vögte (1644), mit Rechnungen; Schreiben Gustav Gustavsons; Bitte des Hauptmanns von Haxthausen um Verabschiedung; Bitte des Dietrich von Korff zu Sutthausen um Anstellung seines Sohns im Militär; Bitte der Eingesessenen des Kirchspiels Menslage um Schutz vor Gewalttätigkeiten fremder und einheimischer Truppen (1644); Schreiben des Rittmeisters Joachim von Boeselager; Kriminalverfahren gegen Patroklus Limberg 1648); Schreiben des Landgrafen Friedrich von Hessen (1657); Konzeptschreiben Franz Wilhlems an das Osnabrücker Domkapitel über Abhaltung eines Landtags
Land- und Justizkanzlei
Verzeichnung
Identifikation: Band: 2
Boeselager, Joachim von, Rittmeister
Corfei, Heinrich, Rentmeister, Iburg u. Wittlage
Derenthal, Hauptmann
Franz Wilhelm von Wartenberg, Bischof von Osnabrück
Friedrich, Landgraf von Hessen
Gent, Obrist
Gronsfeld, Jost Maximilian Graf von, General
Gustav Gustavson, Graf von Wasaburg
Hanfeld, Heinrich, Rulle
Haxthausen, von, Hauptmann
Hettlage, Elsebein
Korff zu Sutthausen, Dietrich, Ratsherr
Lagemann, Jost, Wellingholzhausen
Molan, Franz, Rentmeister, Vörden
Riesenbeck, Johann, Vörden
Strunk, Claus, Venne
Bramsche, Kirchspiel
Engter, Kirchspiel
Fürstenau, Amt
Glane, Kirchspiel
Gravenhorst, Äbtissin
Iburg, Amt
Menslage, Kirchspiel
Oesede, Kirchspiel
Osnabrück, Domkapitel
Osnabrück, St. Katharinen (Kirchspiel)
Ostercappeln, Meier
Rulle, Vogt
Wallenhorst, Vogt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ
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