Kurfürst Philipp von der Pfalz an Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg: Weil er als Bürge für seinen verstorbenen Vater Friedrich gegenüber H...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1461-1480
1478 April 29, Heidelberg
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Unsers Herrn Auffahrtstag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz an Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg: Weil er als Bürge für seinen verstorbenen Vater Friedrich gegenüber Heinrich Beger für 11.000 Gulden Hauptgeld und einer Gülte über 550 Gulden davon eingetreten war, beabsichtige er nun von Ritter Bernhard v. Bach 8.000 Gulden Hauptgeld aufzunehmen, davon eine jährliche Gülte von 400 Gulden zu zahlen, und bittet Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, die Bürgschaft dafür zu übernehmen. Mit den 8.000 Gulden und der von ihm (dem Aussteller) beizufügenden Restsumme will Pfalzgraf Philipp die Versicherung über 11.000 Gulden erledigen. Er verspricht Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg schadlos zu halten
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 77/2 - Ausf., Papier, aufgedr. Verschlußsg. stark besch.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz an Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg: Weil er als Bürge für seinen verstorbenen Vater Friedrich gegenüber Heinrich Beger für 11.000 Gulden Hauptgeld und einer Gülte über 550 Gulden davon eingetreten war, beabsichtige er nun von Ritter Bernhard v. Bach 8.000 Gulden Hauptgeld aufzunehmen, davon eine jährliche Gülte von 400 Gulden zu zahlen, und bittet Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, die Bürgschaft dafür zu übernehmen. Mit den 8.000 Gulden und der von ihm (dem Aussteller) beizufügenden Restsumme will Pfalzgraf Philipp die Versicherung über 11.000 Gulden erledigen. Er verspricht Philipp Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg schadlos zu halten
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 77/2 - Ausf., Papier, aufgedr. Verschlußsg. stark besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ