Heinrich Bleich, Edelknecht und Schulteiß zu Wertheim, beurkundet der dasigen Bürgerin Kunna Burchin, dass sie bei Verkauf ihres Wingerts an der Hayde neben einem Wingert des Cuntz Eberwin mit Einwilligung Graf Eberhards von Wertheim einen darauf ruhenden Zins von 1/2 Pfund Wachs an die Kirche Urphar auf ihr Haus in der Stadt Wertheim zwischen einem Eckhaus der Huntznesingaß und dem oberhalb gelegenen Haus Bertold Richelbachs übernommen hat, und dass der Zins dort auf dem Grundstück ruht und nicht vom Bestehen des Hauses abhängig ist.
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Heinrich Bleich, Edelknecht und Schulteiß zu Wertheim, beurkundet der dasigen Bürgerin Kunna Burchin, dass sie bei Verkauf ihres Wingerts an der Hayde neben einem Wingert des Cuntz Eberwin mit Einwilligung Graf Eberhards von Wertheim einen darauf ruhenden Zins von 1/2 Pfund Wachs an die Kirche Urphar auf ihr Haus in der Stadt Wertheim zwischen einem Eckhaus der Huntznesingaß und dem oberhalb gelegenen Haus Bertold Richelbachs übernommen hat, und dass der Zins dort auf dem Grundstück ruht und nicht vom Bestehen des Hauses abhängig ist.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 14 Lade XX Nr. 116
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 14 Pfarreien der Grafschaft Wertheim (Lade XIX-XX)
Pfarreien der Grafschaft Wertheim (Lade XIX-XX) >> 2. 1351-1400
1373 Februar 11 (1373 an dem nehsten fritag vor sant Valentinstag)
Urkunden
Zeugen: Heinrich Eyden, Stadtschöffe; Cunrad Eberwin, Stadtschöffe; Heintz Trefs, Stadtschöffe
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel
Druck: Regest: Engel, Urkundenregesten Nr. 61
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel
Druck: Regest: Engel, Urkundenregesten Nr. 61
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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