Erzbischof Arnold beurkundet - in banger Ahnung seines Schicksals -, daß die Äbtissin von St. Maria in Sluthere ein Dorf Urefo (Urfe) in der Provinz Einriche, das für das Kloster zu entfernt und von Widersachern beunruhigt war, mit Zustimmung des Abtes des Klosters, Manegoldus, und aller seiner Brüder und mit Billigung des Bischofs Gerhardus von Werceburg [Ausfertigung: Wirzeburg] durch die Hand des Klostervogts Marcwardus von Grumbach [Ausfertigung: Grunbach] an ihn, den Erzbischof, verkauft habe, der es gegen Erlegung von 36 Mark Silber durch die Hand des Grafen Gerhardus von Nuringen empfangen hat. Der Erzbischof schenkt nun dieses Dorf und außerdem die Zehnten der Neubrüche im Wald Hagenowe dem bedrängten und in seinem Einkommen geschwächten Stift Mariagreden. [Zeugenreihe fehlt in Kopie]. "Acta" 1160, 8. Indiktion, im 8. Jahr des Kaisertums Friedrichs I.

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