Kaiser Joseph II. gibt Philipp Leopold Zobel von Giebelstadt zu Darstadt (darrstadt), Komtur [des Deutschen Ordens] zu Regensburg und Hauskomtur zu Ellingen, und dem Deutschen Orden das Dorf Biberach in der Reichsritterschaft Schwaben im Kraichgau (Craichgau) gelegen mit allen Rechten und Einkünften insbesondere auch der Hohen Gerichtsbarkeit zu Lehen; wobei den Ort Biberach und die Hohe Gerichtsbarkeit daselbst zuvor die Grafen von Weinsberg, später die von Heimberg und schließlich die Stadt Wimpfen inne hatten. Später hatte Thomas von Klug, [französischer Generalmajor], den Ort von der Stadt Wimpfen gekauft und er bzw. seine beiden Töchter hatten Biberach von Kaiser Ferdinand III. 1651 Apr. 3 bzw. vom Kaiser Leopold I. 1659 Dez. 24 zu Lehen empfangen. Später hatte Margareth Elisabeth von Klug 1681 Mai 6 den Ort Biberach an Johann Kaspar [von Ampringen], Hoch- und Deutschmeister, verkauft und bereits 1759 Sept. 7 wurde der Ort von Kaiser Franz I., Vater des A., dem Deutschen Orden wieder zu Lehen gegeben, nachdem er 1757 Apr. 19 für heimfällig erklärt worden war und wurde 1766 Aug. 5 vom A. Joseph Maria Marquard Freiherr Roth von Schreckenstein, [Komtur des Deutschen Ordens zu Horneck und Weißenburg], zu Lehen gegeben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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