Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass sein Amtmann zu Boxberg, Konrad (Concz) von Berlichingen, vor "ettlicher" Zeit in Diensten Erzbischofs Ruprecht von Köln, des Ausstellers Bruder, gestanden hatte. Nachdem etliche Gerüchte aufgekommen waren, dass Konrad in solchen Diensten und Geschäften "nit redelich gefaren sunder geflohen" wäre, hat der Pfalzgraf ihn und die Gegenpartei, die solche Rede getan haben soll, im Beisein seiner Räte verhört. Kurfürst Friedrich versichert, dass er dabei nichts anderes befunden habe, als dass Konrad sich solcher Anschuldigen zur Genüge verantwortet und in den Diensten des Erzbischofs gebührlich als ein redlicher und frommer Edelmann verhalten habe.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...