1. Regest: 1431 Hans von Erlenbach, Marschall des Bf. von Mainz, Klaus von Sponheim gen. Goswin und Konne von Prunbaum bekunden, dass sie die Abschrift der Urkunde vom 14. August 1406 beglaubigt haben. Darin als vidimierte Abschrift: 2. Regest: 1406 August 14 Otto von Egloffstein, Domherr zu Würzburg, bekundet, dass er anstelle des Bf. Johanns (Johannes I. von Egloffstein) im Hof zu Grafeneckart in Würzburg zu Gericht gesessen habe in der Streitsache um das Dorf Gräfenhausen zwischen Hartmann Ulner von Dieburg einerseits und Eberhard und Hartmann von Heusenstamm andererseits. Er bekundet, dass der Bf. laut inseriertem Brief an Hartmann Ulner vom 30. Juli 1406 diesen dritten und letzten Gerichtstermin festgelegt hat und er (der A.) nachdem die von Heusenstamm, obwohl sie durch Schultheiß Fritz v(on) Selden von Würzburg geladen worden waren, durch ihren Wirt Henn Votterer abgesagt haben, nun nach Aussage des Hartmann Ulner und nach Befragung der Geschworenen geurteilt habe, dass das Dorf Gräfenhausen mit allem Zubehör als bischöflich-würzburgisches Lehen Hartmann Ulner von Dieburg weiterhin innehaben soll. Samstag vor Unser Frauentag Wurzweih 3. Regest: 1406 Juli 30, Würzburg Brief Bf. Johann (Johannes I. von Egloffstein) von Würzburg an Hartmann Ulner von Dieburg: Vorladung zum dritten und letzten Gerichtstag, nachdem Eberhard und Hartmann von Heusenstamm den letzten Termin vor Otto von Egloffstein nicht wahrgenommen haben, in der Sache Hartmann Ulner gegen die von Heusenstamm wegen des Dorfs Gräfenhausen.

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