Libell über den Verkauf des adligen Gutes Kirchdorf an Kloster Rot. Hans von Werdenstain zu Neideck und Reinhard von Bernhausen, fürstlich Kemptischer Vogt zu Wageck, als Vormünder der Kinder ihres Vetters und Schwagers Hans Friedrich von Erolzheim mit Namen Georg Wilhelm, Hans Konrad, Hans Erhard, Veronika, Marta, Anna Maria, Sabina und Barbara von Erolzheim verkaufen mit Einwilligung des kaiserlichen Kammergerichts zu Speyer an Abt Balthasar und Konvent von Kloster Rot das adelige Gut und Dorf Kirchdorf mit den dazugehörigen Gütern Waltenhofen und Binnrot und allen Rechten, ein Lehen des Hauses Württemberg, um 19 000 fl rheinisch Landeswährung. Siegler: Die Aussteller, Jörg Christoph von Rietheim zu Rimshardt und Stetten, Wolf Hildprand von Werdenstein zu Ebersbach und Reichholz, Abundus von Edlinstetten zu Büren. Orig. Perg., Libell aus 3 Bogen. 5 Siegel an schwarz-gelber Schnur anh., alle sehr gut erh. in Holzkapseln.
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Libell über den Verkauf des adligen Gutes Kirchdorf an Kloster Rot. Hans von Werdenstain zu Neideck und Reinhard von Bernhausen, fürstlich Kemptischer Vogt zu Wageck, als Vormünder der Kinder ihres Vetters und Schwagers Hans Friedrich von Erolzheim mit Namen Georg Wilhelm, Hans Konrad, Hans Erhard, Veronika, Marta, Anna Maria, Sabina und Barbara von Erolzheim verkaufen mit Einwilligung des kaiserlichen Kammergerichts zu Speyer an Abt Balthasar und Konvent von Kloster Rot das adelige Gut und Dorf Kirchdorf mit den dazugehörigen Gütern Waltenhofen und Binnrot und allen Rechten, ein Lehen des Hauses Württemberg, um 19 000 fl rheinisch Landeswährung. Siegler: Die Aussteller, Jörg Christoph von Rietheim zu Rimshardt und Stetten, Wolf Hildprand von Werdenstein zu Ebersbach und Reichholz, Abundus von Edlinstetten zu Büren. Orig. Perg., Libell aus 3 Bogen. 5 Siegel an schwarz-gelber Schnur anh., alle sehr gut erh. in Holzkapseln.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 554
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> I. Beziehungen zu Kaiser und Reich >> 2. Beziehungen zu Fürsten und Herren
1604 August 19
Urkunden
Bebenhausen, Reinhard von; kemptischer Vogt, Wagegg
Edelstetten, Abundus von, Edelbeuren
Erolzheim, Anna Maria von, Konventfrau, Heiligkreuztal
Erolzheim, Barbara von
Erolzheim, Georg Wilhelm von; Sohn des Hans Friedrich von Erolzheim, um 1594-1604
Erolzheim, Hans Erhard von; Sohn des Hans Friedrich von Erolzheim, um 1594-1604
Erolzheim, Hans Friedrich von, Breitental, Wolkenberg, Beuren
Erolzheim, Hans Konrad von
Erolzheim, Marta von
Erolzheim, Sabina von; geborene von Landfried, Ehefrau des Hans Friedrich von Erolzheim, um 1594-1604
Erolzheim, Veronika von
Rietheim, Jörg Christoph von, Remshart, Stetten
Rot an der Rot, Balthasar Held; Abt, (1591-1611)
Werdenstein, Hans von, Neideck
Werdenstein, Wolf Hildprand von, Ebersbach, Reichholz
Binnrot : Kirchdorf an der Iller BC
Ebersbach : Obergünzburg OAL
Edelbeuren : Erolzheim BC
Kirchdorf an der Iller BC
Neideck : Christazhofen, Argenbühl RV
Reichholz : Obergünzburg OAL
Remshart : Rettenbach GZ
Stetten ob Lontal : Niederstotzingen HDH
Wagegg (Wageck) : Haldenwang OA
Waldenhofen : Kirchdorf an der Iller BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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