Heinrich1 v. Ense bestätigt, dass seine bis auf den Tag aufgelaufenen Forderungen an Dietrich2, Erzbischof von Köln, die er im Dienste3 des Erzbischofs wegen Kosten, verlorenen oder umgekommenen Pferden, Zehrung, Sold, etc. hatte und die in Dokumenten dargelegt sind4, abgeglichen wurden. Ausgenommen ist ein Brief über 1.100 Gulden und sechs Knechte, die in einem Brief namentlich genannt sind, und die im Dienst des Erzbischofs gefangen worden sind. Siegelankündigung des Heinrich v. Ense. Datum 14. Mai 1445 (des frydages na dem sondage exaudi). 3 Quittungen. 1.des Herzogs Wilhelm Bruynswyck und Lüneburg über 150 Gl. in Auftrag des helders für die Hülfe wider den Herzog von Cleve. 2.des Gerart Grafen zu Seyne über 200 Gl. für gleiche Hülfe. 3.des Henrich von Ense über seine an dem Erzb. gehabten Forderungen. 1445. Inhalt: Ich Heinrich van Ense doin kunt ind bekennen, dat mir nu der hougwerdige furste ind here, here Diederich, ertzbusschoff zo Colne, hertzogh van Westfalen ind van Enger etc. myn gne- dige lieve here, gude genoechde ind betzal[u]nge gedain hait van allen costen, u[pdra]gen, verloeren ind verderfften henxsten ind perden, costen, tzerongen, tzosagen ind a[nder]en forderongen ind gebrechen, die ich zo den vurß. myme gnedigen heren, [sy]nen nakomen ind gestichte van Colne, bynnen off buyssen [ey]nichs brieffs van alle vurligenre zyt bis up desen hudigen dagh, datum dessen fynail quytancie geh[a]tt hain off noch haven meyncher wyse, ind sa[lle]n dar umb den vurß. mynen gnedigen heren, synen nakomen ind gestichte, ind wem dat [nu] antreffen mach, sulcher coste, updragen, verloeren ind verderften henxsten ind perden, tzeronge, [zo]sagen, forderongen ind gebrechen als vurß. steit, vur m[ic]h ind myne erven quit, loss, ledich ind wale betzalt, overmitz dese fynail quytancie, uysgescheiden eynen brieff van eylffhundert gulden sprechende, ind ouch seess knechte, die [m]yr in dienste des vurß. myns gnedigen heren van Colne gefangen synt, die ouch in den selven brieve mit namen genoempt staent, ind han disses zo tetzuge der wairheit myn sigel vur mich ind myne erven an dese fynail quytancie gehangen. Gegeven in den jaren unsses heren dusent vierhundert ind vunffindviertuch des frydages na dem sondage [exaudi]a. Rückseite: Quitantz Heinrichs von Enße Datum Anno 1445. Original, Pergament, mnd., ca. 23 × 14 cm, das Siegel des Heinrich von Ense hängt an, das Siegelbild ist gut erkennbar, kleine Teile der Umschrift sind abgebrochen. Das Dokument hat etwas gelitten - von der Schrift sind an einzelnen Stellen Buchstaben zerstört. aDie Bezeichnung des Sonntages ist durch die Plica im Digitalisat verdeckt; am Rand ist mit Blei notiert: 14. Mai, woraus sich der Sonntag exaudi ergibt. 1ausweislich des Siegels handelt es sich um den Paderborner Domherrn. 2Dietrich II v. Moers, Erzbischof von Köln 1414 bis 1463, seit 1415 auch Administrator des Fürstbistums Paderborn. 3es wird sich vermutlich um Aktivitäten im Rahmen der Soester Fehde gehandelt haben. 4der Betrag wird nicht genannt

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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