Staatliches Komitee für Fernsehen (Bestand)
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BArch DR 8
call number: DR 8
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Bildung, Kultur, Sport, Medien
1951-1992
Geschichte des Bestandsbildners: Zusammengefasster Bestand folgender Institutionen:
1953-1955 Kollegium des Fernsehzentrums Berlin im Staatlichen Rundfunkkomitee (SRK)
1956-1966 Kollegium des Deutschen Fernsehfunks (DFF) im SRK
1966-1968 Intendanz des DFF im SRK
1968- Dez. 1989 Staatliches Komitee für Fernsehen
Dez. 1989 - März 1990 Generalintendant des Fernsehens der DDR
März - Juni 1990 Generalintendant des DFF
Juli 1990 - Dez. 1991 Intendant des DFF
Aufgaben:
Laut Beschluss des Sekretariats des ZK der SED vom 23.5.1984 war das Komitee ein den Vorsitzenden beratendes Organ. Es beriet v.a. in Fragen der politischen Argumentation, bei stategischen Fragen der Entwicklung des Fernsehens als Ganzes, einzelner Programmbereiche und der materiell-technischen Seite, bei Sendevorhaben von herausragender programmpolitischer Bedeutung, bei grundsätzlichen Fragen der Beziehungen zu gesellschaftlichen Partnern des Fernsehens, in Grundfragen der Leitungs- und Planungstätigkeit und ihrer Vervollkommnung und in Fragen der Kaderpolitik.
Laut Geschäftsordnung vom Nov. 1984 war das Fernsehen der DDR ein politisch-ideologisches Instrument der SED und trug große Verantwortung für die politische und weltanschauliche Orientierung der Bürger. Bei den Grundfunktionen der sozialistischen Leitung innerhalb des Komitees wurde an erster Stelle die bedingungslose, disziplinierte DurchfЃErung der Beschlüsse und Weisungen der Parteiführung genannt.
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand folgender Institutionen:
1953-1955 Kollegium des Fernsehzentrums Berlin im Staatlichen Rundfunkkomitee (SRK)
1956-1966 Kollegium des Deutschen Fernsehfunks (DFF) im SRK
1966-1968 Intendanz des DFF im SRK
1968- Dez. 1989 Staatliches Komitee für Fernsehen
Dez. 1989 - März 1990 Generalintendant des Fernsehens der DDR
März - Juni 1990 Generalintendant des DFF
Juli 1990 - Dez. 1991 Intendant des DFF
Aufgaben:
Laut Beschluss des Sekretariats des ZK der SED vom 23.5.1984 war das Komitee ЃEin den Vorsitzenden beratendes Organ. Es berät v.a. in Fragen der politischen Argumentation, bei stategischen Fragen der Entwicklung des Fernsehens als Ganzes, einzelner Programmbereiche und der materiell-technischen Seite, bei Sendevorhaben von herausragender programmpolitischer Bedeutung, bei grundsätzlichen Fragen der Beziehungen zu gesellschaftlichen Partnern des Fernsehens, in Grundfragen der Leitungs- und Planungstätigkeit und ihrer Vervollkommnung und in Fragen der Kaderpolitik.ЃE
Laut Geschäftsordnung vom Nov. 1984 war das Fernsehen der DDR ein politisch-ideologisches Instrument der SED und trug große Verantwortung fЃE die politische und weltanschauliche Orientierung der BЃEger. Bei den Grundfunktionen der sozialistischen Leitung innerhalb des Komitees wurde an erster Stelle die bedingungslose, disziplinierte DurchfЃErung der BeschlЃEse und Weisungen der ParteifЃErung genannt.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst nur die Sitzungsunterlagen, Schriftwechsel- und Sachakten der kollektiven Leitungsorgane des Fernsehens. Schriftgut des nachgeordneten Apparates sowie ausiovisuelles Archivgut befindet sich im Deutschen Rundfunkarchiv Potsdam-Babelsberg.
Erschließungszustand: Teil 1: Sitzungsunterlagen 1953-1991 (Online-Findbuch)
Teil 2: Schriftwechsel- und Sachakten
DR 8/194-479 vorläufig erfasst, muss noch überarbeitet werden
DR 8/480-998 i.d.R. endgültig erschlossen
Klassifikation von Teil 2 muss noch überarbeitet werden
50 Datensätze sind in BASYS-S noch nicht klassifiziert
weitere 15,57 lfm (60 Robotronkartons und 2 Umzugskartons) unbearbeitet (gehören zu Teil 2)
Zitierweise: BArch DR 8/...
1953-1955 Kollegium des Fernsehzentrums Berlin im Staatlichen Rundfunkkomitee (SRK)
1956-1966 Kollegium des Deutschen Fernsehfunks (DFF) im SRK
1966-1968 Intendanz des DFF im SRK
1968- Dez. 1989 Staatliches Komitee für Fernsehen
Dez. 1989 - März 1990 Generalintendant des Fernsehens der DDR
März - Juni 1990 Generalintendant des DFF
Juli 1990 - Dez. 1991 Intendant des DFF
Aufgaben:
Laut Beschluss des Sekretariats des ZK der SED vom 23.5.1984 war das Komitee ein den Vorsitzenden beratendes Organ. Es beriet v.a. in Fragen der politischen Argumentation, bei stategischen Fragen der Entwicklung des Fernsehens als Ganzes, einzelner Programmbereiche und der materiell-technischen Seite, bei Sendevorhaben von herausragender programmpolitischer Bedeutung, bei grundsätzlichen Fragen der Beziehungen zu gesellschaftlichen Partnern des Fernsehens, in Grundfragen der Leitungs- und Planungstätigkeit und ihrer Vervollkommnung und in Fragen der Kaderpolitik.
Laut Geschäftsordnung vom Nov. 1984 war das Fernsehen der DDR ein politisch-ideologisches Instrument der SED und trug große Verantwortung für die politische und weltanschauliche Orientierung der Bürger. Bei den Grundfunktionen der sozialistischen Leitung innerhalb des Komitees wurde an erster Stelle die bedingungslose, disziplinierte DurchfЃErung der Beschlüsse und Weisungen der Parteiführung genannt.
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand folgender Institutionen:
1953-1955 Kollegium des Fernsehzentrums Berlin im Staatlichen Rundfunkkomitee (SRK)
1956-1966 Kollegium des Deutschen Fernsehfunks (DFF) im SRK
1966-1968 Intendanz des DFF im SRK
1968- Dez. 1989 Staatliches Komitee für Fernsehen
Dez. 1989 - März 1990 Generalintendant des Fernsehens der DDR
März - Juni 1990 Generalintendant des DFF
Juli 1990 - Dez. 1991 Intendant des DFF
Aufgaben:
Laut Beschluss des Sekretariats des ZK der SED vom 23.5.1984 war das Komitee ЃEin den Vorsitzenden beratendes Organ. Es berät v.a. in Fragen der politischen Argumentation, bei stategischen Fragen der Entwicklung des Fernsehens als Ganzes, einzelner Programmbereiche und der materiell-technischen Seite, bei Sendevorhaben von herausragender programmpolitischer Bedeutung, bei grundsätzlichen Fragen der Beziehungen zu gesellschaftlichen Partnern des Fernsehens, in Grundfragen der Leitungs- und Planungstätigkeit und ihrer Vervollkommnung und in Fragen der Kaderpolitik.ЃE
Laut Geschäftsordnung vom Nov. 1984 war das Fernsehen der DDR ein politisch-ideologisches Instrument der SED und trug große Verantwortung fЃE die politische und weltanschauliche Orientierung der BЃEger. Bei den Grundfunktionen der sozialistischen Leitung innerhalb des Komitees wurde an erster Stelle die bedingungslose, disziplinierte DurchfЃErung der BeschlЃEse und Weisungen der ParteifЃErung genannt.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand umfasst nur die Sitzungsunterlagen, Schriftwechsel- und Sachakten der kollektiven Leitungsorgane des Fernsehens. Schriftgut des nachgeordneten Apparates sowie ausiovisuelles Archivgut befindet sich im Deutschen Rundfunkarchiv Potsdam-Babelsberg.
Erschließungszustand: Teil 1: Sitzungsunterlagen 1953-1991 (Online-Findbuch)
Teil 2: Schriftwechsel- und Sachakten
DR 8/194-479 vorläufig erfasst, muss noch überarbeitet werden
DR 8/480-998 i.d.R. endgültig erschlossen
Klassifikation von Teil 2 muss noch überarbeitet werden
50 Datensätze sind in BASYS-S noch nicht klassifiziert
weitere 15,57 lfm (60 Robotronkartons und 2 Umzugskartons) unbearbeitet (gehören zu Teil 2)
Zitierweise: BArch DR 8/...
Staatliches Komitee für Fernsehen (SKF), 1968-1990
1136 Aufbewahrungseinheiten; 50,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) Potsdam-Babelsberg
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: DR 6 Staatliches Komitee für Rundfunk
DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (u.a. auch vorläufiges Findbuch zum Teilbestand SED-Kreisleitung Fernsehen der DDR)
Literatur: Das Schriftgut des DDR-Fernsehens. Eine Bestandsübersicht, hrsg. vom Deutschen Rundfunkarchiv, Frankfurt/Main, Potsdam 2001
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: DR 6 Staatliches Komitee für Rundfunk
DY 30 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (u.a. auch vorläufiges Findbuch zum Teilbestand SED-Kreisleitung Fernsehen der DDR)
Literatur: Das Schriftgut des DDR-Fernsehens. Eine Bestandsübersicht, hrsg. vom Deutschen Rundfunkarchiv, Frankfurt/Main, Potsdam 2001
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ