Lübeck an Lüneburg und Uelzen: berichtet, dass trotz der Maßnahmen auf
dem Lübecker Tage vom 18. Mai 1447 und auf dem Bremer Tage vom 25. Juli 1449,
sowie trotz der mühsam erworbenen Zugeständnisse des Herzogs von Burgund, die
deutschen Kaufleute zu Brügge auf dem letzten Tage in Bremen, am 24. Juni 1450,
abermals Klage geführt hätten über die Verletzung ihrer Privilegien; dagegen
könne man nur mittels einer allgemeinen Tagfahrt einschreiten; sie entbiete
daher die Adressatinnen auf den 21. September nach Lübeck, und zwar weil die
Städte der Hanse in der letzten Zeit harthörig würden, bei Strafe von einer
Mark Goldes und des Verlustes der Hanseprivilegien.