Nassau-Weilburg: Amt Bingenheim (Bestand)
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168 d
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Nassauische Territorien >> Nassau-Weilburg
Enthält: Urkunden 1352-1570: vor allem Quittungen über Zinsen und Renten
Akten 15.-16. Jh.: vor allem Akten zur Fuldischen (Fuldaer) Mark; territoriale Veränderungen und Streitigkeiten (ab 1504), Aufzeichnung der adligen und geistlichen Güter in der Fuldischen Mark von 1531, Domänen, Regalien, Steuern und Staatsschulden (ab 1485)
Bestandsgeschichte: Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Im Jahr 1423 erwarben die Grafen von Nassau-Saarbrücken in der Wetterau die Hälfte der Burg Bingenheim und der Bingenheimer Mark von der Abtei Fulda. Sie besaßen diesen Anteil bis zum Jahr 1570 und verkauften ihn dann an den bisherigen Mitbesitzer, die Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Zum Amt Bingenheim (Bingenheimer Mark) gehörten bis in das 18. Jh. die Orte Berstadt, Bingenheim, Bisses, Blofeld, Dauernheim, Echzell, Gettenau, Leidhecken, Oberdauernheim (später 'Dauernheimer Hof') und Schleifeld.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Urkunden: Kartei
Findmittel: Akten: Repertorium, Ende 19. Jh. (hs.)
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichneten Verzeichnungen fehlen im Bestand und können nicht vorgelegt werden (3 Verzeichnungen).
Akten 15.-16. Jh.: vor allem Akten zur Fuldischen (Fuldaer) Mark; territoriale Veränderungen und Streitigkeiten (ab 1504), Aufzeichnung der adligen und geistlichen Güter in der Fuldischen Mark von 1531, Domänen, Regalien, Steuern und Staatsschulden (ab 1485)
Bestandsgeschichte: Die Urkunden des Bestandes im HHStAW wurden im Jahr 2013 mit Fördermitteln der DFG retrokonvertiert.
Geschichte des Bestandsbildners: Im Jahr 1423 erwarben die Grafen von Nassau-Saarbrücken in der Wetterau die Hälfte der Burg Bingenheim und der Bingenheimer Mark von der Abtei Fulda. Sie besaßen diesen Anteil bis zum Jahr 1570 und verkauften ihn dann an den bisherigen Mitbesitzer, die Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Zum Amt Bingenheim (Bingenheimer Mark) gehörten bis in das 18. Jh. die Orte Berstadt, Bingenheim, Bisses, Blofeld, Dauernheim, Echzell, Gettenau, Leidhecken, Oberdauernheim (später 'Dauernheimer Hof') und Schleifeld.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Urkunden: Kartei
Findmittel: Akten: Repertorium, Ende 19. Jh. (hs.)
Zusatzinformationen: Die mit "Dep." (Deperditum) bezeichneten Verzeichnungen fehlen im Bestand und können nicht vorgelegt werden (3 Verzeichnungen).
8,75 m (627 Urkunden; 0,9 m Akten)
Bestand
Reichelsheim (Wetterau)
Oberdauernheim
Ober-Rosbach
Schleifeld
Bisses
Dauernheim
Leidhecken
Blofeld
Berstadt
Gettenau
Nieder-Rosbach
Dauernheimer Hof
Fuldische Mark
Bingenheim
Fulda
Echzell
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ