Der öffentliche Notar Johannes Knauff beurkundet: In seiner und der hinzugezogenen Zeugen Gegenwart hat vor dem Archidiakon zu Fulda Andreas Hesse der Propst des Stifts Neuenberg bei Fulda Arnold [von Vache] erklärt, dass er vom Provinzkapitel der Benediktinerklöster in der Erzdiözese Mainz und im Bistum Bamberg den Auftrag erhalten hat, eine von diesem Kapitel beschlossene Steuer von den zu der Provinz gehörenden Benediktinerklöstern einzuheben. Da er aber aufgrund anderweitiger Verpflichtungen diese Aufgabe nicht ausführen kann, hat er Gottfried Kriebel zu seinem Boten und Vertreter in dieser Angelegenheit bestellt. Diesem werden nach Ablegung eines Treueeids die notwendigen Vollmachten übertragen. Zeugen: Der Schulmeister des Klosters Fulda Berthold Kothe sowie der Vikar im Kloster Fulda Johannes von Aula. Aussteller: Johannes Knauff, öffentlicher Notar. Empfänger: Gottfried Kriebel
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Der öffentliche Notar Johannes Knauff beurkundet: In seiner und der hinzugezogenen Zeugen Gegenwart hat vor dem Archidiakon zu Fulda Andreas Hesse der Propst des Stifts Neuenberg bei Fulda Arnold [von Vache] erklärt, dass er vom Provinzkapitel der Benediktinerklöster in der Erzdiözese Mainz und im Bistum Bamberg den Auftrag erhalten hat, eine von diesem Kapitel beschlossene Steuer von den zu der Provinz gehörenden Benediktinerklöstern einzuheben. Da er aber aufgrund anderweitiger Verpflichtungen diese Aufgabe nicht ausführen kann, hat er Gottfried Kriebel zu seinem Boten und Vertreter in dieser Angelegenheit bestellt. Diesem werden nach Ablegung eines Treueeids die notwendigen Vollmachten übertragen. Zeugen: Der Schulmeister des Klosters Fulda Berthold Kothe sowie der Vikar im Kloster Fulda Johannes von Aula. Aussteller: Johannes Knauff, öffentlicher Notar. Empfänger: Gottfried Kriebel
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 402
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 88 / 12
Registratursignatur/AZ: 316 (16. Jh.); anno 1448 / 2 (18. Jh.); No. 5 (18. Jh.); Würtzburg D 6 § 6 N 1 (18. Jh.); L 5 D 6 N 22 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1448 August 23, Fulda
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notar, Signet, unbesch.
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Fulda
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 708, S. 405f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 104
Vermerke: Rückvermerke: Notizen über die Erhebung der Abgabe in den einzelnen Klöstern (15. Jh.); Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Fulda
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 708, S. 405f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 104
Vermerke: Rückvermerke: Notizen über die Erhebung der Abgabe in den einzelnen Klöstern (15. Jh.); Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Hesse, Andreas, Fulda, Archidiakon
Vache, Arnold von, Propstei Neuenberg, Propst
Kriebel, Gottfried
Kothe, Berthold, Kloster Fulda, Schulmeister
Aula, Johannes von, Kloster Fulda, Vikar
Knauff, Johannes, Notar, öffentlicher
Fulda (Hessen), Archidiakon
Fulda (Hessen), Kloster, Schulmeister
Fulda (Hessen), Kloster, Vikar
Neuenberg (Hessen/Stadt Fulda), Propstei, Propst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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