Verkauf eines Ackers bei Lützelwig an Cappel durch Bertold Horn, Bürger zu Felsberg
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 18, 284
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1345 Nov. 11
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1340-1349
1345 November 11
Ausf. Perg., an vielen Stellen besch. und z.T. unterklebt. Text stark verblaßt und kaum mehr lesbar. - Urspr. anh. Sg. (stark besch.) ab und der Ausf. beiliegend, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.288 Nr.4
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1345 in die sancti Martini episcopi et confessoris gloriosi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bertold Horn, Bürger zu Felsberg (Velsperg), bekundet, daß er, gezwungen durch Not und Schulden, mit Zustimmung seiner Kinder und Erben Heinrich und Cyne dem Abt und Konvent zu Cappel einen bei der Rinne (Ruynde) gelegenen Acker, den er vor Jahren aus dem Gut des Pfarrers Konrad zu Hesserode (Hesinrode) und seiner Ganerben erkauft hatte, für 10 1/2 lb. Hessischer d. verkauft hat. Bertold und seine Erben lassen den Acker auf, verzichten mit Hand und Mund und setzen das Stift zu ewigem Besitz und Recht ein.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) De vno agro sito iuxta [........] aquam que dicitur Runde by Lutzillog [!]. Lutzilwig. (Inventar 1527) Lxxviii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Alsfeld (Alzfelt) Propst zu Eppenberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Einwohner von Harle (Harlon) Hermann Beri, Unarg und Hermann Winter
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Felsberg durch Bürgermeister Happel von Lohre (Lar) und die Schöffen Heinrich Hobekolzt, Volpert Amelung, Heymi von Erfurt (Erphirde)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 112r-v, daraus alle obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.220
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bertold Horn, Bürger zu Felsberg (Velsperg), bekundet, daß er, gezwungen durch Not und Schulden, mit Zustimmung seiner Kinder und Erben Heinrich und Cyne dem Abt und Konvent zu Cappel einen bei der Rinne (Ruynde) gelegenen Acker, den er vor Jahren aus dem Gut des Pfarrers Konrad zu Hesserode (Hesinrode) und seiner Ganerben erkauft hatte, für 10 1/2 lb. Hessischer d. verkauft hat. Bertold und seine Erben lassen den Acker auf, verzichten mit Hand und Mund und setzen das Stift zu ewigem Besitz und Recht ein.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) De vno agro sito iuxta [........] aquam que dicitur Runde by Lutzillog [!]. Lutzilwig. (Inventar 1527) Lxxviii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Alsfeld (Alzfelt) Propst zu Eppenberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Einwohner von Harle (Harlon) Hermann Beri, Unarg und Hermann Winter
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Stadt Felsberg durch Bürgermeister Happel von Lohre (Lar) und die Schöffen Heinrich Hobekolzt, Volpert Amelung, Heymi von Erfurt (Erphirde)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 112r-v, daraus alle obigen Angaben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.220
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ