Herzog Wilhelm von Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, gelobt namens seines unmündigen Sohnes Johanne Wilhelm, der zum Koadjutor des Stifts Münster angenommen worden ist, die Kapitulation zu halten, wofür sich verbürgen: Hermann, Abt zu Werden; Godtfried Sundrop, Abt zu Altenberg; Dietrich von Loe, Propst zu Emmerich; Hermann Buick, Propst zu Kleve; Henrich von Vlatten, Propst zu Aich; Werner von Drimborn, Propst zu Wassenberg; Wilhelm von Orsbeck, Kanzler; Wilhelm von Harff, Erbhofmeister, Johann von Ruschenberg, Marschall; Otto von dem Byland, Amtmann zum Sparenberg; Wilhelm von Bernsaw, Marschall; Goddert Freiherr zu Schwarzburg; Dietrich von der Horst, Artilleriemeister; Johann Ketteler, Kammermeister; alle Eingesessenen von Jülich und Berg; Henrich Barz gen. Olischleger Dr. jur., Kanzler; Franz vom Loe; Wilhelm von dem Neuenhove gt. Leie; Arnd von Wachtendunck, Marschall; Heinrich von der Recke; Adolf von Wylich, Erbhofmeister; Eingesessene von Kleve; Dietrich von der Recke, Marschall; Victor Knipping; Jaspar Lapp; Christoffer von Plettenberg; Eingesessene der Mark; Frans Lüninck; Jasper von Quernheim; Johann Ledebur; alles aus der Grafschaft Ravensberg. Siegelankündigung und Unterschrift aller. Transfix von 1572 Juni 3: Wilhelm, Herzog zu Jülich, Kleve und Berg, Graf zu der Mark und Ravensberg, Herr zu Ravenstein, verspricht, die Regelung der strittigen Grenzfragen zwischen Münster und seinen Landen, wie sie im Art. 13 der Kapitulation seines Sohnes Johann Wilhelm, Koadjutors zu Münster, enthalten ist, am 3. August in Angriff zu nehmen und bis Reminiscere zu beenden, andernfalls die Kapitulation ungültig wird. Siegelankündigung und Unterschrift des Herzogs.