Memoriale und Gesuche von Mitgliedern des Justizkollegiums und Hofgerichts und deren Witwen an die Regierung
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Rep. 5a, Nr. 1694
Rep. 5a Fach 126 Nr. 141
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 11 Die Angestellten beim Justizkollegium und Hofgericht >> 2.2 11 11 2 Justizräte und Hofgerichtsassessoren
1680-1707
Enthält: - Gesuch des Hofgerichtsassessors Friedrich Marschalck vom 6. Juli 1680 um Auszahlung seines Gehalts - Gesuch der Regierungs- und Kanzleiboten Hinrich Krull, Johann Lange, Clement Clövekorn und Johann Holtermann vom 31. August 1680 um rechtzeitige Öffnung der Tore durch den Adjutanten zum Transport der Briefe - Gesuch der Kanzleiboten Clement Clövekorn und Johann Holtermann vom 1. September 1680 um Auszahlung ihrer Gehälter - Gesuch der Sekretäre Johann von Rönne und Johann Philipp Adler vom 21. September 1680 um Zahlung von Zehrungskosten (mit Anlagen: Attestat des Bremervörder Bürgermeisters Johann Bremer vom 27. Februar 1680 über erfolgte Ausgaben, Rechnung über die von den Sekretären auf ihrer Reise nach Bremervörde aufgewandten Kosten) - Gesuch der Kanzlisten beim Justizkollegium Ernst Gohl, Stephan Raiser und Heinrich Christian Knust vom 28. Januar 1681 um Schutz wegen bei der Beerdigung des Sohnes des Regierungsrats Eberhard von Graffenthal vorgekommener Beleidigungen und Rangstreitigkeiten mit Stadtbürgern - Gesuch des Johann Besser vom 15. Juni 1681 um Ausstellung eines Passes für eine Reise nach Stockholm und Aushändigung einer Abrechnung wegen seiner Forderung - Gesuch der Kanzleiboten vom 17. Juni 1682 um Beschaffung neuer Bekleidung - Gesuch der Regierungs- und Kanzleiboten vom 21. Mai 1683 um Zahlung ihres rückständigen Gehalts - Vernehmungsprotokolle vom 17./19. Juli 1683 wegen des von den Kanzleiboten angezeigten Christoph Meine aus Nesse, der mit dem königlichen Wappen auf der Brust (Botenschild) umherreiste - Gesuche der Kanzlisten beim Justizkollegium Johann Ernst Brockhusen, Ernst Gohl, Stephan Raiser und Heinrich Christian Knust vom 29. November und 31. Dezember 1684 sowie 9. Januar und 16. Februar 1685 um Reduzierung der Kanzlistenzahl von fünf auf vier nach dem Tod des Eberhard Hoppe, auch Beschwerde gegen die Ernennung des Johann Bernauer; Schreiben des Generalgouverneurs Baron Henrik Horn an die Regierung vom 14. März 1685 Vernehmungsprotokoll vom 26. März und Antwortschreiben der Regierung an Horn vom 2. April 1685 wegen einer Beschwerdeschrift der Kanzlisten an das Statskontor in Stockholm vom Februar 1685 in der Sache
Enthält: - Memorial des Kanzleipedellen Johann Kemniss vom 30. Juni 1687 wegen geplanter Bebauung seiner großen Haustür - Memorial der Boten vom 12. April 1687 wegen Kürzung ihres Botenlohns - Gesuch der Kanzlisten vom 18. Oktober 1690 um weitere Auslieferung von Lichtern - Gesuch der Boten vom 12. Dezember 1693 um Bezahlung der schwarzen Trauerkleider - Gesuch der Dorothea Balcke, Witwe des Vizedirektors Dr. Heinrich Bartels, vom 18. Januar 1695 um Zahlung von Gnadengeldern (mit Anlage), mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an den Generalgouverneur vom 11. Februar 1695 - Gesuch der Regierungskanzlei-Boten vom 27. April 1696 um Bestätigung der Auszahlung des vierteljährlichen Gehalts an die Witwen und Beschwerde gegen den Boten Gerdt Dregmann wegen Nichteinhaltung der Verordnung, auch Anzeige Dregmanns in der Sache vom 19. Mai 1696 - Gesuch der Metta Holtermann, Witwe des Kanzleiboten Johann Holtermann, vom 11. Oktober 1707 um Auszahlung von Gnadengeldern - Protokoll vom 19. September 1699 wegen Auszahlung von Reisekosten an den Sekretär Johann Philipp Adler - Gesuche des Vizedirektors Georg Bernhard von Engelbrechten vom 13. November 1694 und 27. August 1698 um Genehmigung zu einer Reise nach Schweden, mit nachfolgenden Verfügungen, auch Schreiben des Generalgouverneurs Dahlberg an die Regierung in der Sache vom 31. Oktober 1694 - Gesuch des Justizrats David Georg Gerdes vom 7. März 1701 um Genehmigung einer Reise nach Schweden, mit nachfolgender Verfügung - Protokoll vom 27. Februar 1702 wegen des Lebenswandels des Boten Claus Spreckelsen; Bewerbung des Jacob Peters(sen), Kutscher bei der Frau des verstorbenen Kanzlers Eberhard von Graffenthal, vom 5. Februar 1703 auf die Botenstelle; Gesuch der Ehefrau des Claus Spreckelsen vom 9. Februar 1703 um Beibehaltung ihres Mannes im Amt, mit nachfolgender Verfügung
Enthält: - Memorial des Kanzleipedellen Johann Kemniss vom 30. Juni 1687 wegen geplanter Bebauung seiner großen Haustür - Memorial der Boten vom 12. April 1687 wegen Kürzung ihres Botenlohns - Gesuch der Kanzlisten vom 18. Oktober 1690 um weitere Auslieferung von Lichtern - Gesuch der Boten vom 12. Dezember 1693 um Bezahlung der schwarzen Trauerkleider - Gesuch der Dorothea Balcke, Witwe des Vizedirektors Dr. Heinrich Bartels, vom 18. Januar 1695 um Zahlung von Gnadengeldern (mit Anlage), mit nachfolgendem Schreiben der Regierung an den Generalgouverneur vom 11. Februar 1695 - Gesuch der Regierungskanzlei-Boten vom 27. April 1696 um Bestätigung der Auszahlung des vierteljährlichen Gehalts an die Witwen und Beschwerde gegen den Boten Gerdt Dregmann wegen Nichteinhaltung der Verordnung, auch Anzeige Dregmanns in der Sache vom 19. Mai 1696 - Gesuch der Metta Holtermann, Witwe des Kanzleiboten Johann Holtermann, vom 11. Oktober 1707 um Auszahlung von Gnadengeldern - Protokoll vom 19. September 1699 wegen Auszahlung von Reisekosten an den Sekretär Johann Philipp Adler - Gesuche des Vizedirektors Georg Bernhard von Engelbrechten vom 13. November 1694 und 27. August 1698 um Genehmigung zu einer Reise nach Schweden, mit nachfolgenden Verfügungen, auch Schreiben des Generalgouverneurs Dahlberg an die Regierung in der Sache vom 31. Oktober 1694 - Gesuch des Justizrats David Georg Gerdes vom 7. März 1701 um Genehmigung einer Reise nach Schweden, mit nachfolgender Verfügung - Protokoll vom 27. Februar 1702 wegen des Lebenswandels des Boten Claus Spreckelsen; Bewerbung des Jacob Peters(sen), Kutscher bei der Frau des verstorbenen Kanzlers Eberhard von Graffenthal, vom 5. Februar 1703 auf die Botenstelle; Gesuch der Ehefrau des Claus Spreckelsen vom 9. Februar 1703 um Beibehaltung ihres Mannes im Amt, mit nachfolgender Verfügung
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:13012737X:Bartels, Heinrich
Index-Gruppe: frei: GND:119112590:Dahlberg, Graf Erik von
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Index-Gruppe: frei: GND:119112590:Dahlberg, Graf Erik von
Index-Gruppe: frei: GND:1034717456:Engelbrecht, Georg Bernhard von
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Marschalck, Friedrich, Hofgerichtsassessor Krull, Hinrich, Regierungsbote Lange, Johann, Regierungsbote Clövekorn, Clement, Kanzleibote Holtermann, Johann, Kanzleibote Rönne, Johann von, Sekretär Adler, Johann Philipp, Sekretär Bremer, Johann, Bürgermeister, Bremervörde Gohl, Ernst, Kanzlist Raiser, Stephan, Kanzlist Knust, Heinrich Christian, Kanzlist Graffenthal, Eberhard von, Regierungsrat Besser, Johann, Gesuch Meine, Christoph, Nesse Brockhusen, Johann Ernst, Kanzlist Hoppe, Eberhard, Kanzlist Bernauer, Johann, Kanzlist Horn, Henrik Baron, Generalgouverneur Kemniss, Johann, Kanzleipedell Balcke, Dorothea, verw. Bartels Bartels, Heinrich, Dr., Vizedirektor Dregmann, Gerdt, Bote Holtermann, Metta Engelbrechten, Georg Bernhard von, Vizedirektor Dahlberg, Erik Graf von, Generalgouverneur Gerdes, David Georg, Justizrat Spreckelsen, Claus, Bote Peters(sen), Jacob, Bote
Regierungs- und Kanzleiboten, Gesuche Gehälter, Auszahlung Reise- und Zehrungskosten, Auszahlung Gnadengelder, Zahlung Witwen, Gnadengelder, Gesuche Kanzlisten, Justizkollegium, Gesuche Rangstreitigkeiten, Kanzlisten-Stadtbürger, Stade Bekleidung, Kanzleiboten Trauerkleider, Boten, Bezahlung Reisegenehmigungen, Justizräte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
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