Geldstiftung zum Erwerb von Erbgütern
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Urk. 18, 328
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1357 Mai 6
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1350-1359
1357 Mai 6
Ausf. Perg. - die beiden Sg. fehlen, 2 Einschnitte vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1357 in die sancti Iohannis ante portam latinam
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und der Konvent des Stifts Cappel bekunden, daß die bei ihnen wohnhafte Schwester Kunne (sustir Kunny, die bie vns siczcit, vnse liebe frundin in gode) 40 lb. gegeben hat, die zum Erwerb von Erbgütern angelegt wurden. Dafür liefert das Stift jährlich den Chorfrauen zu Oberkappel (vnsirn juncfrowin des vbirsten kloystirs) 2 Malter Korngeldes, halb Korn und halb Hafer Hessischen Maßes. Von dieser Rente sollen die Meisterin und ihr Konvent jährlich auf Gründonnerstag (vff den grunyn dunyrstag) jeder Chorfrau ein Weißbrot und Wein (en scony broit vnd en halbis wines) geben und ebensoviel dem an diesem Tag die Messe lesenden Priester. Was von der genannten Rente übrigbleibt, dient dem Jahrgedächtnis Kunnes, das viermal im Jahr an den Quatermberfreitagen gefeiert wird. Der Priester, der an diesen Tagen die Messe singt, erhält von der Meisterin 6 d.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und der Konvent des Stifts Cappel bekunden, daß die bei ihnen wohnhafte Schwester Kunne (sustir Kunny, die bie vns siczcit, vnse liebe frundin in gode) 40 lb. gegeben hat, die zum Erwerb von Erbgütern angelegt wurden. Dafür liefert das Stift jährlich den Chorfrauen zu Oberkappel (vnsirn juncfrowin des vbirsten kloystirs) 2 Malter Korngeldes, halb Korn und halb Hafer Hessischen Maßes. Von dieser Rente sollen die Meisterin und ihr Konvent jährlich auf Gründonnerstag (vff den grunyn dunyrstag) jeder Chorfrau ein Weißbrot und Wein (en scony broit vnd en halbis wines) geben und ebensoviel dem an diesem Tag die Messe lesenden Priester. Was von der genannten Rente übrigbleibt, dient dem Jahrgedächtnis Kunnes, das viermal im Jahr an den Quatermberfreitagen gefeiert wird. Der Priester, der an diesen Tagen die Messe singt, erhält von der Meisterin 6 d.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ