Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet eine letztwillige Ordnung (gemechtds und ordnung) über die Erbfolge im Fürstentum der Pfalz und die Versorgung seiner Söhne und Töchter sowie der beiden Enkel Ottheinrich und Philipp, Söhne des verstorbenen Pfalzgrafen Ruprecht. Sein ältester Sohn Ludwig soll in der Kurwürde nachfolgen und zusammen mit dem für den weltlichen Stand vorgesehenen Pfalzgrafen Friedrich gemeinsam in allen Gebieten regieren, die nicht zum Kurpräzipuum gehören. Im Fall der Uneinigkeit der beiden Brüder soll eine aus den Ständen gebildete Kommission eine gerechte Teilung der nicht zum Kurfürstentum der Pfalz gehörigen Territorien herbeiführen. Im Fall beider vorzeitigen Ablebens und falls die anderen Brüder im geistlichem Stand bleiben wollen, sollen die Enkel Ottheinrich oder dessen Bruder Philipp die Nachfolge antreten. Seine persönlich anwesenden Söhne Ludwig, Friedrich, Georg, Heinrich, Johann und Wolfgang stimmen in Gegenwart Bischof Lorenz' von Würzburg und anderer Zeugen dieser Regelung zu, in die auch die als Administrator von Freising sowie als Markgräfin von Baden bereits versorgten weiteren Kinder Philipp und Elisabeth einbezogen werden. Für die drei Töchter Amalie, Helene und Katharina soll deren Versorgung noch zu Kurfürst Philipps Lebzeiten oder unter seinen Nachfolgern erfolgen. Als mitsiegelnde Zeugen werden genannt: Bischof Lorenz von Würzburg, Hartmann von Stockheim, Deutschmeister, Abt Jakob von Schönau (Schenawe), Abt Heinrich von Eußerthal (Usserstall), Johann von Heideck, Johann von Hattstein, Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Stefan von Venningen, Ritter, Hans von Ingelheim, Dietrich Kemmerer von Dalberg (Thalberg); ferner als nicht siegelnde Zeugen: Heinrich von Helmstatt, Domdekan von Speyer und Propst von Sinsheim, Abt Pirmin von Otterberg (Otterburg), Florenz Fluderer, Propst von Hördt (Herde), Philipp von Weinsberg (Winsperg), Erbkämmerer, Johann von Morschheim (Morßheim), Großhofmeister der Pfalz, Zeisolf von Adelsheim (Adeltzheim), Vogt von Heidelberg, Konrad von Sickingen, Vogt von Bretten (Pretheim), Philipp von Gemmingen, Kammermeister, Dr. Jakob von Landsperg, Dr. Bernhard Wurmser, Philipp Forstmeister von Gelnhausen (Gailnhussen) und Hans von Helmstatt zu Grufenneck. Siegel: S 1 = A. S 2: Pfalzgraf Ludwig. S 3: Pfalzgraf Friedrich. S 4: Dompropst Georg von Mainz. S 5: Propst Heinrich von St. Alban vor Mainz. S 6: Propst Johann von Klingenmünster. S 7: Bischof Lorenz von Würzburg. S 8: Hartmann von Stockheim, Deutschmeister. S 9: Abt Jakob von Schönau. S 10: Abt Heinrich von Usserstall. S 11: Johann von Heideck. S 12: Johann von Hatstein, Komtur von Heimbach. S 13: Hans von Sickingen. S 14: Stefan von Venningen. S 15: Hans von Ingelheim. S 16: Dietrich Kemmerer von Dalberg. Eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, Bischof Lorenz' von Würzburg, Administrator Philipps von Freising, der Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich, Dompropst Georgs von Mainz, Propst Heinrichs von St. Alban vor Mainz, Propst Johanns von Klingenmünster und Pfalzgraf Wolfgangs
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet eine letztwillige Ordnung (gemechtds und ordnung) über die Erbfolge im Fürstentum der Pfalz und die Versorgung seiner Söhne und Töchter sowie der beiden Enkel Ottheinrich und Philipp, Söhne des verstorbenen Pfalzgrafen Ruprecht. Sein ältester Sohn Ludwig soll in der Kurwürde nachfolgen und zusammen mit dem für den weltlichen Stand vorgesehenen Pfalzgrafen Friedrich gemeinsam in allen Gebieten regieren, die nicht zum Kurpräzipuum gehören. Im Fall der Uneinigkeit der beiden Brüder soll eine aus den Ständen gebildete Kommission eine gerechte Teilung der nicht zum Kurfürstentum der Pfalz gehörigen Territorien herbeiführen. Im Fall beider vorzeitigen Ablebens und falls die anderen Brüder im geistlichem Stand bleiben wollen, sollen die Enkel Ottheinrich oder dessen Bruder Philipp die Nachfolge antreten. Seine persönlich anwesenden Söhne Ludwig, Friedrich, Georg, Heinrich, Johann und Wolfgang stimmen in Gegenwart Bischof Lorenz' von Würzburg und anderer Zeugen dieser Regelung zu, in die auch die als Administrator von Freising sowie als Markgräfin von Baden bereits versorgten weiteren Kinder Philipp und Elisabeth einbezogen werden. Für die drei Töchter Amalie, Helene und Katharina soll deren Versorgung noch zu Kurfürst Philipps Lebzeiten oder unter seinen Nachfolgern erfolgen. Als mitsiegelnde Zeugen werden genannt: Bischof Lorenz von Würzburg, Hartmann von Stockheim, Deutschmeister, Abt Jakob von Schönau (Schenawe), Abt Heinrich von Eußerthal (Usserstall), Johann von Heideck, Johann von Hattstein, Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Stefan von Venningen, Ritter, Hans von Ingelheim, Dietrich Kemmerer von Dalberg (Thalberg); ferner als nicht siegelnde Zeugen: Heinrich von Helmstatt, Domdekan von Speyer und Propst von Sinsheim, Abt Pirmin von Otterberg (Otterburg), Florenz Fluderer, Propst von Hördt (Herde), Philipp von Weinsberg (Winsperg), Erbkämmerer, Johann von Morschheim (Morßheim), Großhofmeister der Pfalz, Zeisolf von Adelsheim (Adeltzheim), Vogt von Heidelberg, Konrad von Sickingen, Vogt von Bretten (Pretheim), Philipp von Gemmingen, Kammermeister, Dr. Jakob von Landsperg, Dr. Bernhard Wurmser, Philipp Forstmeister von Gelnhausen (Gailnhussen) und Hans von Helmstatt zu Grufenneck. Siegel: S 1 = A. S 2: Pfalzgraf Ludwig. S 3: Pfalzgraf Friedrich. S 4: Dompropst Georg von Mainz. S 5: Propst Heinrich von St. Alban vor Mainz. S 6: Propst Johann von Klingenmünster. S 7: Bischof Lorenz von Würzburg. S 8: Hartmann von Stockheim, Deutschmeister. S 9: Abt Jakob von Schönau. S 10: Abt Heinrich von Usserstall. S 11: Johann von Heideck. S 12: Johann von Hatstein, Komtur von Heimbach. S 13: Hans von Sickingen. S 14: Stefan von Venningen. S 15: Hans von Ingelheim. S 16: Dietrich Kemmerer von Dalberg. Eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, Bischof Lorenz' von Würzburg, Administrator Philipps von Freising, der Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich, Dompropst Georgs von Mainz, Propst Heinrichs von St. Alban vor Mainz, Propst Johanns von Klingenmünster und Pfalzgraf Wolfgangs
BayHStA, Hausurkunden 2881
Kasten 14, Lade 2, Nr. 2881
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
12.08.1506
regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet eine letztwillige Ordnung (gemechtds und ordnung) über die Erbfolge im Fürstentum der Pfalz und die Versorgung seiner Söhne und Töchter sowie der beiden Enkel Ottheinrich und Philipp, Söhne des verstorbenen Pfalzgrafen Ruprecht. Sein ältester Sohn Ludwig soll in der Kurwürde nachfolgen und zusammen mit dem für den weltlichen Stand vorgesehenen Pfalzgrafen Friedrich gemeinsam in allen Gebieten regieren, die nicht zum Kurpräzipuum gehören. Im Fall der Uneinigkeit der beiden Brüder soll eine aus den Ständen gebildete Kommission eine gerechte Teilung der nicht zum Kurfürstentum der Pfalz gehörigen Territorien herbeiführen. Im Fall beider vorzeitigen Ablebens und falls die anderen Brüder im geistlichem Stand bleiben wollen, sollen die Enkel Ottheinrich oder dessen Bruder Philipp die Nachfolge antreten. Seine persönlich anwesenden Söhne Ludwig, Friedrich, Georg, Heinrich, Johann und Wolfgang stimmen in Gegenwart Bischof Lorenz' von Würzburg und anderer Zeugen dieser Regelung zu, in die auch die als Administrator von Freising sowie als Markgräfin von Baden bereits versorgten weiteren Kinder Philipp und Elisabeth einbezogen werden. Für die drei Töchter Amalie, Helene und Katharina soll deren Versorgung noch zu Kurfürst Philipps Lebzeiten oder unter seinen Nachfolgern erfolgen. Als mitsiegelnde Zeugen werden genannt: Bischof Lorenz von Würzburg, Hartmann von Stockheim, Deutschmeister, Abt Jakob von Schönau (Schenawe), Abt Heinrich von Eußerthal (Usserstall), Johann von Heideck, Johann von Hattstein, Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Stefan von Venningen, Ritter, Hans von Ingelheim, Dietrich Kemmerer von Dalberg (Thalberg); ferner als nicht siegelnde Zeugen: Heinrich von Helmstatt, Domdekan von Speyer und Propst von Sinsheim, Abt Pirmin von Otterberg (Otterburg), Florenz Fluderer, Propst von Hördt (Herde), Philipp von Weinsberg (Winsperg), Erbkämmerer, Johann von Morschheim (Morßheim), Großhofmeister der Pfalz, Zeisolf von Adelsheim (Adeltzheim), Vogt von Heidelberg, Konrad von Sickingen, Vogt von Bretten (Pretheim), Philipp von Gemmingen, Kammermeister, Dr. Jakob von Landsperg, Dr. Bernhard Wurmser, Philipp Forstmeister von Gelnhausen (Gailnhussen) und Hans von Helmstatt zu Grufenneck.
Siegel:
S 1 = A
S 2: Pfalzgraf Ludwig
S 3: Pfalzgraf Friedrich
S 4: Dompropst Georg von Mainz
S 5: Propst Heinrich von St. Alban vor Mainz
S 6: Propst Johann von Klingenmünster
S 7: Bischof Lorenz von Würzburg
S 8: Hartmann von Stockheim, Deutschmeister
S 9: Abt Jakob von Schönau
S 10: Abt Heinrich von Usserstall
S 11: Johann von Heideck
S 12: Johann von Hatstein, Komtur von Heimbach
S 13: Hans von Sickingen
S 14: Stefan von Venningen
S 15: Hans von Ingelheim
S 16: Dietrich Kemmerer von Dalberg
Eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, Bischof Lorenz' von Würzburg, Administrator Philipps von Freising, der Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich, Dompropst Georgs von Mainz, Propst Heinrichs von St. Alban vor Mainz, Propst Johanns von Klingenmünster und Pfalzgraf Wolfgangs
Siegel:
S 1 = A
S 2: Pfalzgraf Ludwig
S 3: Pfalzgraf Friedrich
S 4: Dompropst Georg von Mainz
S 5: Propst Heinrich von St. Alban vor Mainz
S 6: Propst Johann von Klingenmünster
S 7: Bischof Lorenz von Würzburg
S 8: Hartmann von Stockheim, Deutschmeister
S 9: Abt Jakob von Schönau
S 10: Abt Heinrich von Usserstall
S 11: Johann von Heideck
S 12: Johann von Hatstein, Komtur von Heimbach
S 13: Hans von Sickingen
S 14: Stefan von Venningen
S 15: Hans von Ingelheim
S 16: Dietrich Kemmerer von Dalberg
Eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, Bischof Lorenz' von Würzburg, Administrator Philipps von Freising, der Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich, Dompropst Georgs von Mainz, Propst Heinrichs von St. Alban vor Mainz, Propst Johanns von Klingenmünster und Pfalzgraf Wolfgangs
Perg.
Äußere Beschreibung: 35 x 26 cm Libell von 4 foliierten Doppelblättern mit 11 beschriebenen Seiten
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 16 an weiss-blauen Seidenschnüren anhängende Siegel; eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, sieben seiner Söhne und Bischof Lorenz' von Würzburg
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: Datum Haidelberg uff mitwoch nach Laurency anno domini millesimo quingentesimo sexto.
Äußere Beschreibung: 35 x 26 cm Libell von 4 foliierten Doppelblättern mit 11 beschriebenen Seiten
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet eine letztwillige Ordnung (gemechtds und ordnung) über die Erbfolge im Fürstentum der Pfalz und die Versorgung seiner Söhne und Töchter sowie der beiden Enkel Ottheinrich und Philipp, Söhne des verstorbenen Pfalzgrafen Ruprecht. Sein ältester Sohn Ludwig soll in der Kurwürde nachfolgen und zusammen mit dem für den weltlichen Stand vorgesehenen Pfalzgrafen Friedrich gemeinsam in allen Gebieten regieren, die nicht zum Kurpräzipuum gehören. Im Fall der Uneinigkeit der beiden Brüder soll eine aus den Ständen gebildete Kommission eine gerechte Teilung der nicht zum Kurfürstentum der Pfalz gehörigen Territorien herbeiführen. Im Fall beider vorzeitigen Ablebens und falls die anderen Brüder im geistlichem Stand bleiben wollen, sollen die Enkel Ottheinrich oder dessen Bruder Philipp die Nachfolge antreten. Seine persönlich anwesenden Söhne Ludwig, Friedrich, Georg, Heinrich, Johann und Wolfgang stimmen in Gegenwart Bischof Lorenz' von Würzburg und anderer Zeugen dieser Regelung zu, in die auch die als Administrator von Freising sowie als Markgräfin von Baden bereits versorgten weiteren Kinder Philipp und Elisabeth einbezogen werden. Für die drei Töchter Amalie, Helene und Katharina soll deren Versorgung noch zu Kurfürst Philipps Lebzeiten oder unter seinen Nachfolgern erfolgen. Als mitsiegelnde Zeugen werden genannt: Bischof Lorenz von Würzburg, Hartmann von Stockheim, Deutschmeister, Abt Jakob von Schönau (Schenawe), Abt Heinrich von Eußerthal (Usserstall), Johann von Heideck, Johann von Hattstein, Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Stefan von Venningen, Ritter, Hans von Ingelheim, Dietrich Kemmerer von Dalberg (Thalberg); ferner als nicht siegelnde Zeugen: Heinrich von Helmstatt, Domdekan von Speyer und Propst von Sinsheim, Abt Pirmin von Otterberg (Otterburg), Florenz Fluderer, Propst von Hördt (Herde), Philipp von Weinsberg (Winsperg), Erbkämmerer, Johann von Morschheim (Morßheim), Großhofmeister der Pfalz, Zeisolf von Adelsheim (Adeltzheim), Vogt von Heidelberg, Konrad von Sickingen, Vogt von Bretten (Pretheim), Philipp von Gemmingen, Kammermeister, Dr. Jakob von Landsperg, Dr. Bernhard Wurmser, Philipp Forstmeister von Gelnhausen (Gailnhussen) und Hans von Helmstatt zu Grufenneck.
Siegel:
S 1 = A
S 2: Pfalzgraf Ludwig
S 3: Pfalzgraf Friedrich
S 4: Dompropst Georg von Mainz
S 5: Propst Heinrich von St. Alban vor Mainz
S 6: Propst Johann von Klingenmünster
S 7: Bischof Lorenz von Würzburg
S 8: Hartmann von Stockheim, Deutschmeister
S 9: Abt Jakob von Schönau
S 10: Abt Heinrich von Usserstall
S 11: Johann von Heideck
S 12: Johann von Hatstein, Komtur von Heimbach
S 13: Hans von Sickingen
S 14: Stefan von Venningen
S 15: Hans von Ingelheim
S 16: Dietrich Kemmerer von Dalberg
Eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, Bischof Lorenz' von Würzburg, Administrator Philipps von Freising, der Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich, Dompropst Georgs von Mainz, Propst Heinrichs von St. Alban vor Mainz, Propst Johanns von Klingenmünster und Pfalzgraf Wolfgangs
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: Datum Haidelberg uff mitwoch nach Laurency anno domini millesimo quingentesimo sexto.
Äußere Beschreibung: 35 x 26 cm Libell von 4 foliierten Doppelblättern mit 11 beschriebenen Seiten
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet eine letztwillige Ordnung (gemechtds und ordnung) über die Erbfolge im Fürstentum der Pfalz und die Versorgung seiner Söhne und Töchter sowie der beiden Enkel Ottheinrich und Philipp, Söhne des verstorbenen Pfalzgrafen Ruprecht. Sein ältester Sohn Ludwig soll in der Kurwürde nachfolgen und zusammen mit dem für den weltlichen Stand vorgesehenen Pfalzgrafen Friedrich gemeinsam in allen Gebieten regieren, die nicht zum Kurpräzipuum gehören. Im Fall der Uneinigkeit der beiden Brüder soll eine aus den Ständen gebildete Kommission eine gerechte Teilung der nicht zum Kurfürstentum der Pfalz gehörigen Territorien herbeiführen. Im Fall beider vorzeitigen Ablebens und falls die anderen Brüder im geistlichem Stand bleiben wollen, sollen die Enkel Ottheinrich oder dessen Bruder Philipp die Nachfolge antreten. Seine persönlich anwesenden Söhne Ludwig, Friedrich, Georg, Heinrich, Johann und Wolfgang stimmen in Gegenwart Bischof Lorenz' von Würzburg und anderer Zeugen dieser Regelung zu, in die auch die als Administrator von Freising sowie als Markgräfin von Baden bereits versorgten weiteren Kinder Philipp und Elisabeth einbezogen werden. Für die drei Töchter Amalie, Helene und Katharina soll deren Versorgung noch zu Kurfürst Philipps Lebzeiten oder unter seinen Nachfolgern erfolgen. Als mitsiegelnde Zeugen werden genannt: Bischof Lorenz von Würzburg, Hartmann von Stockheim, Deutschmeister, Abt Jakob von Schönau (Schenawe), Abt Heinrich von Eußerthal (Usserstall), Johann von Heideck, Johann von Hattstein, Komtur des Johanniterhauses Heimbach, Hans von Sickingen, Ritter, Stefan von Venningen, Ritter, Hans von Ingelheim, Dietrich Kemmerer von Dalberg (Thalberg); ferner als nicht siegelnde Zeugen: Heinrich von Helmstatt, Domdekan von Speyer und Propst von Sinsheim, Abt Pirmin von Otterberg (Otterburg), Florenz Fluderer, Propst von Hördt (Herde), Philipp von Weinsberg (Winsperg), Erbkämmerer, Johann von Morschheim (Morßheim), Großhofmeister der Pfalz, Zeisolf von Adelsheim (Adeltzheim), Vogt von Heidelberg, Konrad von Sickingen, Vogt von Bretten (Pretheim), Philipp von Gemmingen, Kammermeister, Dr. Jakob von Landsperg, Dr. Bernhard Wurmser, Philipp Forstmeister von Gelnhausen (Gailnhussen) und Hans von Helmstatt zu Grufenneck.
Siegel:
S 1 = A
S 2: Pfalzgraf Ludwig
S 3: Pfalzgraf Friedrich
S 4: Dompropst Georg von Mainz
S 5: Propst Heinrich von St. Alban vor Mainz
S 6: Propst Johann von Klingenmünster
S 7: Bischof Lorenz von Würzburg
S 8: Hartmann von Stockheim, Deutschmeister
S 9: Abt Jakob von Schönau
S 10: Abt Heinrich von Usserstall
S 11: Johann von Heideck
S 12: Johann von Hatstein, Komtur von Heimbach
S 13: Hans von Sickingen
S 14: Stefan von Venningen
S 15: Hans von Ingelheim
S 16: Dietrich Kemmerer von Dalberg
Eigenhändige Unterfertigungen Kurfürst Philipps, Bischof Lorenz' von Würzburg, Administrator Philipps von Freising, der Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich, Dompropst Georgs von Mainz, Propst Heinrichs von St. Alban vor Mainz, Propst Johanns von Klingenmünster und Pfalzgraf Wolfgangs
Philipp, Pfalz, Kurfürst von der
Ottheinrich, Pfalz, Kurfürst von der
Philipp, Pfalz-Neuburg, Herzog, Pfalzgraf
Ruprecht, Pfalz, Pfalzgraf
Ludwig V., Pfalz, Kurfürst von der
Friedrich II., Pfalz, Kurfürst von der
Georg, Speyer, Bischof von
Heinrich, Worms, Freising, Utrecht, Bischof
Johann, Regensburg, Administrator
Wolfgang, Pfalz, Pfalzgraf
Lorenz, Würzburg, Bischof
Philipp, Freising, Naumburg, Bischof
Elisabeth, Baden, Markgräfin
Amalie, Pommern, Herzogin
Helene, Mecklenburg, Herzogin
Katharina, Neuburg am Neckar, Äbtissin
Stockheim, Hartmann von, Deutschmeister
Jakob, Schönau, Abt
Heinrich, Eußerthal, Abt
Heideck, Johann von
Hattstein, Johann von; Komtur des Johanniterhauses Heimbach
Sickingen, Hans von, Ritter
Venningen, Stefan von, Ritter
Ingelheim, Hans von
Kemmerer von Dalberg, Dietrich
Helmstatt, Heinrich von; Domdekan von Speyer, Propst von Sinsheim
Pirmin, Otterburg, Abt
Fluderer, Florenz; Propst von Hördt
Weinsberg, Philipp von, Erbkämmerer
Morschheim, Johann von; Großhofmeister der Pfalz
Adelsheim, Zeisolf von; Vogt von Heidelberg
Sickingen, Konrad von; Vogt von Bretten
Gemmingen, Philipp von, Kammermeister
Landsberg, Jakob von, Dr.
Wurmser, Bernhard, Dr.
Forstmeister von Gelnhausen, Philipp
Helmstatt zu Greifenegg, Hans von
Pfalz, Fürstentum
Heidelberg (Baden-Württemberg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ