Christian Friederich Carl Alexander Markgraf zu Brandenburg [=Ansbach] bekennt, dass die verwitw. Burggräfin Luise von Kirchberg aus ihren Paraphernalien zur Bestreitung der Kosten der von ihm und dem Kirchbergischen Hause mit Kurpfalz geführten Verhandlungen ihm 4500 Thlr. (zu je 90 Krs.) vorgeschossen hat.
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340, U 14310 a
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 13 1750 bis 1805 >> 13.1 1750-1760
1758 März 1
Original Papier, Siegel unter Papier aufgedrückt. Darunter: die verwitw. Burggräfin überträgt obige Obligation an ihren Sohn Wilhelm Georg. Hachenburg 8. August 1758. Unterschrift und aufgedrücktes Siegel der Ausstellerin. Darunter: Wilhelm Burggraf von Kirchberg quittiert über obige Summe. Hachenburg 1. November 1774. Unterschrift des Burggrafen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Onolzbach 1. Martii 1758
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ