Der Himmlische Festsaal - St. Peter im Schwarzwald
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 R040042/301
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004 >> Oktober 2004
2. Oktober 2004
St. Peter im Schwarzwald - das ist die einzige intakte barocke Klosteranlage des Breisgau. Seine Bibliothek wird oft als schönster Rokokoraum Badens bezeichnet.
Das ehemalige Benediktinerkloster überstand unbeschadet die Säkularisation, weil es zum Priesterseminar der Erzdiözese Freiburg umgewandelt wurde. Eine mehr als 900 Jahre alte geistliche Tradition lebt in seinen Mauern.
Der Film schildert die bewegte Geschichte des Klosters durch die Jahrhunderte, sein Schicksal als Faustpfand der jeweils Mächtigen. Er zeigt aber auch die Wechselwirkung zwischen Kloster und Dorf: Die Mönche siedelten gleich nach ihrer Ankunft Bauern an, die den Wald rodeten und urbar machten.
Immer war die Geschichte des Klosters mit der der Waldbauern eng verknüpft: es war wirtschaftlich von ihrer Arbeit abhängig, prägte umgekehrt ihr Leben durch Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit, ja sogar durch Kleiderordnungen. So entstand die charakteristische Tracht von St.Peter, die bis heute getragen wird. Und die Mönche brachten den Uhrenbau in den Schwarzwald, einen neuen Wirtschaftszweig. St.Peter - das ist kein Museum - sondern ein Ort mit lebendigem Brauchtum und Geschichte.
Das ehemalige Benediktinerkloster überstand unbeschadet die Säkularisation, weil es zum Priesterseminar der Erzdiözese Freiburg umgewandelt wurde. Eine mehr als 900 Jahre alte geistliche Tradition lebt in seinen Mauern.
Der Film schildert die bewegte Geschichte des Klosters durch die Jahrhunderte, sein Schicksal als Faustpfand der jeweils Mächtigen. Er zeigt aber auch die Wechselwirkung zwischen Kloster und Dorf: Die Mönche siedelten gleich nach ihrer Ankunft Bauern an, die den Wald rodeten und urbar machten.
Immer war die Geschichte des Klosters mit der der Waldbauern eng verknüpft: es war wirtschaftlich von ihrer Arbeit abhängig, prägte umgekehrt ihr Leben durch Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit, ja sogar durch Kleiderordnungen. So entstand die charakteristische Tracht von St.Peter, die bis heute getragen wird. Und die Mönche brachten den Uhrenbau in den Schwarzwald, einen neuen Wirtschaftszweig. St.Peter - das ist kein Museum - sondern ein Ort mit lebendigem Brauchtum und Geschichte.
0:28:20; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Landesschau unterwegs
Blattmann, Anna
Gätschenberger, Wolfgang
Löffler, Agathe
Metzger, Franz
Müleisen, Hans-Otto
Müller, Philipp
Schwär, Adalbert
Sucher, Stefanie
St. Peter FR
Bauwerk; Kloster St. Peter
Brauchtum; Tracht
Kirche: Kloster
Landschaft: Schwarzwald
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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