Konr. Kindevater Bürger (und Ratsmann) zum Wolfhagen (Wulf-) und Else seine Ehefrau bekennen, dass sie dem Abt Johann, Prior Albert und dem Konven...
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Urk. 27, 516
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1480-1499
1489 Oktober 09
Ausf., Perg., das kleinere Siegel mit dem springenden Wolf, die Urkunde ist durch Einschnitte kassiert.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben am fritagh s. Dionisii taghe 1489.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konr. Kindevater Bürger (und Ratsmann) zum Wolfhagen (Wulf-) und Else seine Ehefrau bekennen, dass sie dem Abt Johann, Prior Albert und dem Konvent des Stifts Hasungen zum Altar s. Heimerads in der Gruft eine Rente von 2 fl. [Gulden] aus ihren 5 Morgen Landes in der Feldmark Wolfhagen um 40 fl. verkauft haben. von dem Lande liegt 1 freier Acker vor dem Obinberg zwischen Herbold Engelbergs und der von Hasungen Güter, von Tile Goddelings bebaut, 1 freier Acker oberhalb Brochs bei Henchin Smycken Land und der von Hasungen Gütern, von demselben bebaut; 1 ½ Morgen halb frei oberhalb des Brochs zwischen des Landgrafen und der v. Hardehausen (Herde-) Gütern, bebaut von Kurt Trutman; 1 freier Acker beim Erleborn zwischen Land der Gasterfelder Kirche, noch ½ Morgen daselbst. Dazu auch aus ihrem Erbteil eines Hofs zu Altenhasungen, den Hans Wegener d. a. in Landsiedelweise bebaut. Die Rente ist zu Michaelis zu entrichten. Rückkauf wird vorbehalten, auch dass sie zunächst nur die Hälfte mit 20 fl. ablösen. Verlust der Beschädigung dieses Briefs soll den Käufern nicht schaden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Wolfhagen.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konr. Kindevater Bürger (und Ratsmann) zum Wolfhagen (Wulf-) und Else seine Ehefrau bekennen, dass sie dem Abt Johann, Prior Albert und dem Konvent des Stifts Hasungen zum Altar s. Heimerads in der Gruft eine Rente von 2 fl. [Gulden] aus ihren 5 Morgen Landes in der Feldmark Wolfhagen um 40 fl. verkauft haben. von dem Lande liegt 1 freier Acker vor dem Obinberg zwischen Herbold Engelbergs und der von Hasungen Güter, von Tile Goddelings bebaut, 1 freier Acker oberhalb Brochs bei Henchin Smycken Land und der von Hasungen Gütern, von demselben bebaut; 1 ½ Morgen halb frei oberhalb des Brochs zwischen des Landgrafen und der v. Hardehausen (Herde-) Gütern, bebaut von Kurt Trutman; 1 freier Acker beim Erleborn zwischen Land der Gasterfelder Kirche, noch ½ Morgen daselbst. Dazu auch aus ihrem Erbteil eines Hofs zu Altenhasungen, den Hans Wegener d. a. in Landsiedelweise bebaut. Die Rente ist zu Michaelis zu entrichten. Rückkauf wird vorbehalten, auch dass sie zunächst nur die Hälfte mit 20 fl. ablösen. Verlust der Beschädigung dieses Briefs soll den Käufern nicht schaden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Wolfhagen.
Siegel angehängt durch Bürgermeister und Rat: Joh. Snyder, Bertold von den Husen, Meynke von Althin, Henchin Bone, Herm. Gobbiken, Herbold Engelbergh, Henchin Smycke, Ernst Kruse, Otto Smeth, Reginhard Weyner und Joh. Goddelingh
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ