1. Klage des Stadtsekretärs Hinrich Holland ./. Johan Einhaus senior wegen Beleidigung. 2. Klage des Johan Einhaus ./. Johan Honasch und Henrich Holland. Die Gläubiger des Einhaus haben dessen Haus, das ihnen gerichtlich zugesprochen war, an Honasch verkauft. Honasch hat den Kaufpreis beim Rat hinterlegt. Das Geld wurde durch Holland den Gläubigern ausgezahlt. Einhaus hat nun behauptet, dass Holland in dieser Sache sich der Urkundenfälschung und der Unterschlagung schuldig gemacht habe, und dass ihm noch ein Teil des Kaufpreises zustehe.
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1. Klage des Stadtsekretärs Hinrich Holland ./. Johan Einhaus senior wegen Beleidigung. 2. Klage des Johan Einhaus ./. Johan Honasch und Henrich Holland. Die Gläubiger des Einhaus haben dessen Haus, das ihnen gerichtlich zugesprochen war, an Honasch verkauft. Honasch hat den Kaufpreis beim Rat hinterlegt. Das Geld wurde durch Holland den Gläubigern ausgezahlt. Einhaus hat nun behauptet, dass Holland in dieser Sache sich der Urkundenfälschung und der Unterschlagung schuldig gemacht habe, und dass ihm noch ein Teil des Kaufpreises zustehe.
B-C Civ, 1954
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1612, 1631) 1628
Darin: [...] Anlage 3 (Original): 1612. Einnahmen und Ausgaben des Prussen-Hauses für das Jahr 1612, aufgestellt durch die Provisoren Hinrick Moderson und Michael Hesselinck. Erwähnt werden Johan Einhaus junior, Sohn des Beklagten; Anna Knepper, Frau des Beklagten; Hw. Johan Lipper; Gerdt Varvick; Wilbrandt Busch; Gerhard Hase am Fischmarkt; M. Hinrich zur Floet; Henrich, Sohn des Henrich Kock; M. Berndt zum Thie; Kordt Kribbe; Henrich zum Hülse; Johan Kelger; Gerhard Borchorst; Vikar Kaspar Droste, Inhaber der Vikarie S. Joh. evang. im Hospital; Johan Nettessem, Emonitor des Gasthauses; Jobst Trappe; Rotger zur Eick (?); Die Notare Henrich Brochtrup, Johan Volbier und Bernard Osterman; Bottmeister Dietrich Schwarte; Bernard Eichrott, Schreiber des Domdechanten; Ludwig Rummel, Amtmann im Hospital, früher Gehilfe des Stadtsekretärs Holland; Rotger Osnabrügge; Anna (?) Leifferding; + Hw. Johan Rulle; Henrich Grevinck; Henrich Jordman, Vogt zu St. Mauritz; Johan Westerhaus, Vogt zu Albachten; Eheleute Johan Grüter und Katharina Freye; Henrich Meinertz; Johan Werneke; Wilhelm Bochorst; Herman Theben (?); Henrich Schmidt; Bernard Scholbroch junior; Albert Wulffert; Johan Wittover, Wirt auf dem Schützenwall; Berndt Broinck.
Enthält: Anlage 1 (Abschrift): 3.1. 1612. Kaufbrief. Vor Bürgermeister und Rat verkaufen 1. Johan Mumme, Vikar an Ludgeri, 2. Bernhard Freye, Johan Grüter und Jf. Elisabeth Freye als Erben des Bernard Freye zum Backhaus, 3. Vikar Christoffer Lennep für sämtliche Vikare zu St. Mauritz, 4. Else Langenhorst, Witwe Vorschepoel, 5. Schmied Johan Schwolle als Rechtsnachfolger der Else Halbwassen und des Georg Dreier, 6. Johan Eicholt und Herman Frencking als Erben des Sebastian Wittover, 7. Henrich Hölscher, Pastor in Sendenhorst, 8. Jf. Elisabeth Warendorff, 9. die Ratsherren Jakob Stöve und Johan Wedemhove als Provisoren des Gasthauses als Gläubiger des Johan Einhaus dessen Haus an die Eheleute Johan Honasch und Elsabe Engelberting. Das Haus ist Ihnen in der Zwangsversteigerung zugesprochen; es liegt am Fischmarkt zwischen dem Schohaus und dem Hause des Schmiedes Johan Tebbetman. Anlage 2 (Konzept): 30.8. 1631. Durch den Rat wird auf dem Ratskeller das Haus des Johan Hageding (in Vorzeiten des Eilhard Haeken) auf der Königstraße zwischen Häusern der Erben des Lic. Syckman und des Henrich Modersohn dem Schneider Herman Arning zugeschlagen. Hypothekengläubiger sind Eilhard Haeke, Henrich Wibbeke als Provisoren der Armen am Buddenturm, Joachim Bexten u.a.
Enthält: Anlage 1 (Abschrift): 3.1. 1612. Kaufbrief. Vor Bürgermeister und Rat verkaufen 1. Johan Mumme, Vikar an Ludgeri, 2. Bernhard Freye, Johan Grüter und Jf. Elisabeth Freye als Erben des Bernard Freye zum Backhaus, 3. Vikar Christoffer Lennep für sämtliche Vikare zu St. Mauritz, 4. Else Langenhorst, Witwe Vorschepoel, 5. Schmied Johan Schwolle als Rechtsnachfolger der Else Halbwassen und des Georg Dreier, 6. Johan Eicholt und Herman Frencking als Erben des Sebastian Wittover, 7. Henrich Hölscher, Pastor in Sendenhorst, 8. Jf. Elisabeth Warendorff, 9. die Ratsherren Jakob Stöve und Johan Wedemhove als Provisoren des Gasthauses als Gläubiger des Johan Einhaus dessen Haus an die Eheleute Johan Honasch und Elsabe Engelberting. Das Haus ist Ihnen in der Zwangsversteigerung zugesprochen; es liegt am Fischmarkt zwischen dem Schohaus und dem Hause des Schmiedes Johan Tebbetman. Anlage 2 (Konzept): 30.8. 1631. Durch den Rat wird auf dem Ratskeller das Haus des Johan Hageding (in Vorzeiten des Eilhard Haeken) auf der Königstraße zwischen Häusern der Erben des Lic. Syckman und des Henrich Modersohn dem Schneider Herman Arning zugeschlagen. Hypothekengläubiger sind Eilhard Haeke, Henrich Wibbeke als Provisoren der Armen am Buddenturm, Joachim Bexten u.a.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ