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Justizverwaltung in Obernhof
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Enthält u.a.: Bestallung des Schultheißen zu Obernhof, Heinrich Peter, 1641
Enthält u.a.: Klärung der Rechtsverhältnisse der Leibeigenen zu Obernhof, 1666
Enthält u.a.: Widersetzlichkeiten der Gemeinde Obernhof gegenüber dem Stift Arnstein, o. D.
Enthält u.a.: Peter Herbel ./. Erben des Johann Brunhausen: Setzung von Grenzsteinen, 1671
Enthält u.a.: Auseinandersetzungen um Diebe in Obernhof, 1682
Enthält u.a.: Erwerb des Bierhauses und der dazugehörigen Grundstücke durch Johann Lotz in Obernhof, 1683
Enthält u.a.: Inventarisierung des Besitzes der unmündigen Tochter des verstorbenen Anton Meyendorff in Obernhof, 1736
Enthält u.a.: Anspruch des Junkers von Irmtraut auf den Zehnten zu Obernhof, 1624
Enthält u.a.: Verzeichnis der Kosten zur Haltung eines Halsgerichtstags zu Obernhof, 1629
Enthält u.a.: Katharina Nuhn ./. Johann Bingen, Schuster zu Obernhof: Giftanschlag, 1660
Enthält u.a.: Haltung eines Geschworenenmontags, 1665
Enthält u.a.: Errichtung eines Zehnthauses zu Obernhof, 1672
Enthält u.a.: Verzeichnis der Schuldner zu Obernhof, 1674
Enthält u.a.: Errichtung einer Mühle zu Obernhof, 1684
Enthält u.a.: Erhebung von Kontributionen, 1687
Enthält u.a.: Auseinandersetzungen um das Zapfen von Bier- und Branntwein, 1727
Darin auch: Zeichnung eines Hauses, o. D.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.