Georg Krausz (02.03.1894-18.03.1973) - Lehrer, Journalist; Teilnahme an der Ungarischen Räterepublik; Sekr. des ZK des KJV der Tschechoslowakei (1921/22); Redakteur, u.a. der "Roten Fahne" und der "sozialistischen Arbeiterzeitung"(1922-1929); Mitglied der Gruppe der "Versöhnler"; ab 1933 illegale Arbeit in Deutschland; Zuchthaus Waldheim, dann KZ Buchenwald (1936-1945); als angeblicher Spion im KZ Sachsenhausen (1945-1948); Redakteur beim "Neuen Deutschland" (1950-1968); Vors. des Verbandes der deutschen Presse (1957-1967)
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Georg Krausz (02.03.1894-18.03.1973) - Lehrer, Journalist; Teilnahme an der Ungarischen Räterepublik; Sekr. des ZK des KJV der Tschechoslowakei (1921/22); Redakteur, u.a. der "Roten Fahne" und der "sozialistischen Arbeiterzeitung"(1922-1929); Mitglied der Gruppe der "Versöhnler"; ab 1933 illegale Arbeit in Deutschland; Zuchthaus Waldheim, dann KZ Buchenwald (1936-1945); als angeblicher Spion im KZ Sachsenhausen (1945-1948); Redakteur beim "Neuen Deutschland" (1950-1968); Vors. des Verbandes der deutschen Presse (1957-1967)
BArch SGY 19/199
BArch SGY 19 Biographische und dokumentarische Sammlung
Biographische und dokumentarische Sammlung >> Biographische und dokumentarische Sammlung >> Biographische Sammlung (A-Z)
1937-1940, 1951
Enthält:
Lebenslauf (Kopie); Notizbücher aus dem Zuchthaus Waldheim, darin v. a. Übersicht zu gelesenen Büchern, Gedankennotizen, Fremdsprachenübungen, Notizen zur Weltgeschichte, zu Persönlichkeiten, zur Architektur und Musik
SgY 19/199: 2 Bücher, Dez. 1937 - Nov. 1939, 1951
SgY 19/200: 1 Buch und 2 Hefte, Okt. 1937 - Aug. 1940
Lebenslauf (Kopie); Notizbücher aus dem Zuchthaus Waldheim, darin v. a. Übersicht zu gelesenen Büchern, Gedankennotizen, Fremdsprachenübungen, Notizen zur Weltgeschichte, zu Persönlichkeiten, zur Architektur und Musik
SgY 19/199: 2 Bücher, Dez. 1937 - Nov. 1939, 1951
SgY 19/200: 1 Buch und 2 Hefte, Okt. 1937 - Aug. 1940
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:33 MESZ