Sammlung Traub zur Pressepolitik des NS-Staates (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch ZSG 110
call number: ZSG 110
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Organisationen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen >> Medien
1935-1940
Geschichte des Bestandsbildners: Seit Juli 1933 fand im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda eine tägliche geheime Pressekonferenz statt. Zur Teilnahme zugelassen war nur eine bestimmte Anzahl von Journalisten, die für ihre Redaktion mit schrieben, welche Nachrichten verbreitet werden durften und welche nicht (sog. Sprachregelungen, Bestellungen, Anweisungen oder Tagesparolen). Darüber hinaus wurden den Journalisten Informationen gegeben, die ausschließlich ihrer vertraulichen Unterrichtung galten und ihnen bei der Kommentierung von Tagesmeldungen im Sinne der Reichsregierung helfen sollten (sog. vertrauliche Informationen oder Sonderinformationen).
Der Nachlaß des Pfarrers, Schriftstellers und Deutschnationalen Politikers Gottfried Traub (1869-1950, vgl. N 1059) gelangte 1960 in das Bundesarchiv. Darunter befand sich eine Sammlung Vertraulicher Informationen, die - da sie keinen inhaltlichen Bezug zu dem Nachlaß Traubs hatte - seither den Bestand ZSg 110 bildet.
Stand: November 2005
Bestandsbeschreibung: Seit Juli 1933 fand im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda eine tägliche geheime Pressekonferenz statt. Zur Teilnahme zugelassen war nur eine bestimmte Anzahl von Journalisten, die für ihre Redaktion mit schrieben, welche Nachrichten verbreitet werden durften und welche nicht (sog. Sprachregelungen, Bestellungen, Anweisungen oder Tagesparolen). Darüber hinaus wurden den Journalisten Informationen gegeben, die ausschließlich ihrer vertraulichen Unterrichtung galten und ihnen bei der Kommentierung von Tagesmeldungen im Sinne der Reichsregierung helfen sollten (sog. vertrauliche Informationen oder Sonderinformationen).
Der Nachlaß des Pfarrers, Schriftstellers und Deutschnationalen Politikers Gottfried Traub (1869-1950, vgl. N 1059) gelangte 1960 in das Bundesarchiv. Darunter befand sich eine Sammlung Vertraulicher Informationen, die - da sie keinen inhaltlichen Bezug zu dem Nachlaß Traubs hatte - seither den Bestand ZSg 110 bildet.
Stand: November 2005
Inhaltliche Charakterisierung: Vertrauliche Informationen (VI) und Sonderinformationen (SI) der Pressekonferenz der Reichsregierung, für die Presse verbreitet vom Metger-Sonderdienst des Deutschen Nachrichtenbüros (DNB), 1935-1940 (12)
Literatur:
NS-Presseanweisungen der Vorkriegszeit: Edition und Dokumentation, herausgegeben von Hans Bohrmann. Bearbeitet von Gabriele Toepser-Ziegert. - Mehrbändige Ausgabe, München
Benutzungsbedingungen.
Der Bestand ist frei benutzbar.
Stand: November 2005
Erschließungszustand: Findbuch
Umfang, Erläuterung: 5
Zitierweise: BArch ZSG 110/...
Der Nachlaß des Pfarrers, Schriftstellers und Deutschnationalen Politikers Gottfried Traub (1869-1950, vgl. N 1059) gelangte 1960 in das Bundesarchiv. Darunter befand sich eine Sammlung Vertraulicher Informationen, die - da sie keinen inhaltlichen Bezug zu dem Nachlaß Traubs hatte - seither den Bestand ZSg 110 bildet.
Stand: November 2005
Bestandsbeschreibung: Seit Juli 1933 fand im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda eine tägliche geheime Pressekonferenz statt. Zur Teilnahme zugelassen war nur eine bestimmte Anzahl von Journalisten, die für ihre Redaktion mit schrieben, welche Nachrichten verbreitet werden durften und welche nicht (sog. Sprachregelungen, Bestellungen, Anweisungen oder Tagesparolen). Darüber hinaus wurden den Journalisten Informationen gegeben, die ausschließlich ihrer vertraulichen Unterrichtung galten und ihnen bei der Kommentierung von Tagesmeldungen im Sinne der Reichsregierung helfen sollten (sog. vertrauliche Informationen oder Sonderinformationen).
Der Nachlaß des Pfarrers, Schriftstellers und Deutschnationalen Politikers Gottfried Traub (1869-1950, vgl. N 1059) gelangte 1960 in das Bundesarchiv. Darunter befand sich eine Sammlung Vertraulicher Informationen, die - da sie keinen inhaltlichen Bezug zu dem Nachlaß Traubs hatte - seither den Bestand ZSg 110 bildet.
Stand: November 2005
Inhaltliche Charakterisierung: Vertrauliche Informationen (VI) und Sonderinformationen (SI) der Pressekonferenz der Reichsregierung, für die Presse verbreitet vom Metger-Sonderdienst des Deutschen Nachrichtenbüros (DNB), 1935-1940 (12)
Literatur:
NS-Presseanweisungen der Vorkriegszeit: Edition und Dokumentation, herausgegeben von Hans Bohrmann. Bearbeitet von Gabriele Toepser-Ziegert. - Mehrbändige Ausgabe, München
Benutzungsbedingungen.
Der Bestand ist frei benutzbar.
Stand: November 2005
Erschließungszustand: Findbuch
Umfang, Erläuterung: 5
Zitierweise: BArch ZSG 110/...
Traub, Gottfried, 1869-1950
12 Aufbewahrungseinheiten; 0,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: NS-Presseanweisungen der Vorkriegszeit: Edition und Dokumentation, herausgegeben von Hans Bohrmann. Bearbeitet von Gabriele Toepser-Ziegert. - Mehrbändige Ausgabe, München
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ