Kläger: Joachim Petersen zu Rostock, Schack von Ahlefeldt zu Wedeldorf und Henneke Pogwisch zu Petersdorf, Beklagter: Johann Faust, Obergerichtsprokurator und Bürger zu Hamburg, als Bevollmächtigter des Freiherrn Friedrich von Schleinitz zu Tollenstein in Böhmen, Nebenbeklagte: die Herzöge von Holstein, Prozessvertreter: Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Christodor Engelhardt, Dr. Johann Friedrich Haugk, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung aus Obligationen des Hartwig Krummendiek zu Bekhof für den Freiherrn von Schleinitz durch Joachim Plessen und Konsorten als angebliche Erben des Hartwig Krummendiek
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Kläger: Joachim Petersen zu Rostock, Schack von Ahlefeldt zu Wedeldorf und Henneke Pogwisch zu Petersdorf, Beklagter: Johann Faust, Obergerichtsprokurator und Bürger zu Hamburg, als Bevollmächtigter des Freiherrn Friedrich von Schleinitz zu Tollenstein in Böhmen, Nebenbeklagte: die Herzöge von Holstein, Prozessvertreter: Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Christodor Engelhardt, Dr. Johann Friedrich Haugk, Dr. Johann Jacob Kremer, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung aus Obligationen des Hartwig Krummendiek zu Bekhof für den Freiherrn von Schleinitz durch Joachim Plessen und Konsorten als angebliche Erben des Hartwig Krummendiek
LASH, Abt. 390 Nr. 309
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1598-1612
Enthält: Landgericht 1598-1599, RKG 1600-1605 (1600-1612); Obligationen des Hartwig Krummendiek für den Freiherrn von Schleinitz 1584-1585 z. T. unter Bürgschaft des Dietrich von Schönberg zu Treplitz in Böhmen (Acta priora, BII. 12-13, 18-19)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ