Testament der Witwe Johan von Verssen, geb. Bertha Reckvordt, + 28. Juli 1669 (Rothenburg), vom 5. September 1684, verkündet am 1. August 1688.
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B-Testa, II 1869
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1669 - 1688
Enthält: Als Erbe wird eingesetzt ihr Vetter Johan zum Schloedt. Vermächtnisse erhalten 1. mehrere Armenhäuser und die verbrandten [!] Armen am Buddenturm [Jüdefeld], 2. die Kinder ihres + Vetters Ferdinand Maw in Haarlem (Harlem) (und zwar 100 Th., die ihr die Witwe des Ratsverwandten Bernard Brintrupf schuldet), Frau Dr. Andreas Kinderman (und zwar 50 Th., die ihr Kramer Schütte auf der Liebfrauenstraße schuldet), 4. die 3 unmündigen Kinder ihres Vetters Johan Franz Epping (und zwar eine Herrschaftsverschreibung von 50 Th. Kapital verhaftet auf Zeller Austrup, Ksp. Westbevern, 5. die Kinder des Münster. Stadtrichters Johan Dietrich Rave, 6. Georg Henrich, Anna Christine, Maria Pauline und Franzelline Rave, 7. ihre Nichten Modesta, Margarete und Anna Gertrud Rave, 8. Maria Pauline, Töchterchen des Notars Henrich Baeck und der Sibilla von Heiden, 9. Anna Katharina Suerman, 10. Anna Margarete Barlow, 11. Domvikar Walter Kock, 12. ihr Pate Elisabeth Schrievers, 13. Anna Gertrud zum Schloedt, Schwester des Erben. Zeugen: die Schuhmacher Georg Merschman und Dietrich Vorbrake. Von Rats wegen: Jobst Krechter (am Markt).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:01 MEZ